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Erlesene Auslese zum 30. Finale

Der NÜRNBERGER BURG-POKAL feiert im Rahmen der zweiten Schafhof-Edition vom 18. bis 19. Dezember seinen 30. Geburtstag. Der NÜRNBERGER BURG-POKAL… Artikel lesen

Martina Brueske
14.12.2021 3 min lesen

Der NÜRNBERGER BURG-POKAL feiert im Rahmen der zweiten Schafhof-Edition vom 18. bis 19. Dezember seinen 30. Geburtstag.

Der NÜRNBERGER BURG-POKAL hat im vergangenen Jahr Geschichte geschrieben: Mit fünf Paaren über 75 Prozent im Finale! Die Saison 2021 hat noch eine Schippe draufgelegt: Mit acht Paaren, die sich schon mit mehr als 75 Prozent für das Finale qualifiziert haben.
Eine erlesene Auslese an Finalisten zum 30. Geburtstag des NÜRNBERGER BURG-POKALs.

Am Samstag ab 15.00 Uhr gehen die Dressur-Nachwuchskracher in der Einlaufprüfung zum ersten Mal auf dem Schafhof an den Start, am Sonntag beginnt um 11.30 Uhr das 30. NÜRNBERGER BURG-POKAL-Finale im Rahmen der zweiten Schafhof-Edition. Beide Prüfungen werden live bei ClipMyHorse.TV übertragen und in bewährter Weise wird im Finale jeder Ritt von dem ehemaligen Ausbildungsleiter der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Christoph Hess, im Anschluss kommentiert.

Eine Dame hat gleich zwei Pferde für das runde Geburtstags-Finale des BURG-POKALs qualifiziert: Mannschafts-Europameisterin Helen Langehanenberg. Sie hat schon olympisches und weltmeisterliches Teamgold gewonnen und gehörte dreimal zum siegreichen EM-Team, hinzu kommen vier Einzel-Silbermedaillen, aber: Sie hat noch nie im Finale des BURG-POKALs dominiert. In diesem Jahr bringt sie ihre Finalisten Nummer neun und zehn an den Start, Schöne Scarlett und Straight Horse Ascenzione. Beide sind Ausnahmestuten, beide hatten grandiose Auftritte in der Saison und mit Ascenzione hat Langehanenberg die höchste Qualifikationsnote der Saison vorgelegt: 78,098 Prozent. 2021 könnte IHR Finale werden.

Aber Langehanenberg trifft auf illustre Konkurrenten: Olympiakader-Reiter Frederic Wandres beispielsweise, der sich in Redefin das Finalticket auf Quizmaster mit stolzen 77,244 Prozent gesichert hat. Wandres gehört zu Deutschlands erfolgreichsten Reitern, aber dieses Finale wird seine Final-Premiere im NÜRNBERGER BURG-POKAL. Hausherr Matthias Alexander Rath, der schon zweimal das Finale gewonnen hat, sitzt dieses Mal im Sattel des achtjährigen Thiago GS. Der Hengst ist selbst gezogen, stammt von Totilas und aus der Wahajama UNICEF, die 2002 selbst das Finale gewonnen hatte. 2012 hat sie die BURG-POKAL-Ehrenrunde in der Festhalle auf Burlington angeführt, 2021 gehört sie zum sechsten Mal zu den Finalreitern: Charlott-Maria Schürmann. Sie bringt den neunjährigen Dänenwallach Absinth mit auf den Schafhof. Dies nur als beispielhafter Auszug aus der Starterliste der erlesenen BURG-POKAL-FINALISTEN 2021.

Zwei von den acht Ü75-Prozent-Finalqualifizierten können leider auf dem Schafhof nicht an den Start gehen, dadurch haben zwei höchst spannende Paare ihre Chance als Nachrücker ergriffen: Für Ann-Christin Wienkamp und Finley rücken Dorothee Schneider und Salvina nach, für Ingrid Klimke und Firlefranz kommen Daniel Bachmann Andersen und Caracciola. Selten waren die Herren so stark im Finale vertreten wie bei diesem Jahrzehnt-Geburtstag. Saßen 2020 drei Herren in den Sätteln der Finalteilnehmer, sind es 2021 fünf! Das erhöht die Chancen drastisch, dass es in den drei Jahrzehnten BURG-POKAL nun tatsächlich ein dritter Herr schaffen könnte, das Finale für sich zu entschieden. Bisher ist das nur Klaus Balkenhol 1993 mit Ehrengold und Matthias Alexander Rath 2014 mit Es Fangar’s Samba King und 2020 mit Destacado gelungen.

Erfolgreichste Reiterin der Serie ist nach wie vor die nun siebenmalige Olympiasiegerin Isabell Werth. 1994 hat sie das erste Mal am Finale des BURG-POKALs teilgenommen, hat seither 18 Pferde für das Finale qualifiziert und es viermal gewonnen – das hat kein anderer geschafft. 2021 wird sie zwar nicht selbst im Sattel sitzen, geht aber als Trainerin und Chefin von Niklaas Feilzer und Leo Löwenherz mit ‚an den Start‘.

Und das sind die Finalisten beim 30. NÜRNBERGER BURG-POKAL-Finale:

•      Helen Langehanenberg mit Schöne Scarlett (76,244 %)
•      Helen Langehanenberg mit Straight Horse Ascenzione (78,098)
•      Matthias Alexander Rath und Thiago GS (73,341)
•      Frederic Wandres mit Quizmaster (77,244)
•      Dorothee Schneider und Salvina (74,829)
•      Niklaas Feilzer auf Leo Löwenherz (76,317)
•      Bart Veeze mit Imposantos (76,951)
•      Sabrina Geßmann mit S Rockyna (74,439)
•      Bernadette Brune auf Feel Free OLD (74,195)
•      Charlott-Maria Schürmann und Absinth (74,98)
•      Nicole Wego-Engelmeyer mit Citation (75,415)
•      Daniel Bachmann Andersen und Caracciola MT (74,024)

Weitere Infos finden Sie  auf unserer Homepage unter:
www.festhallenreitturnier-frankfurt.com

Vorläufige Zeiteinteilung Schafhof Edition:
Samstag, 18. Dezember 2021:
10.15 Uhr           Piaff- Förderpreis Einlaufprüfung
12.00 Uhr           Louisdor-Preis Einlaufprüfung
15.00 Uhr           NÜRNBERGBURG-POKAL Einlaufprüfung

Sonntag, 19. Dezember 2021:
10.15 Uhr           Piaff- Förderpreis FINALE
12.00 Uhr           Louisdor-Preis FINALE
15.00 Uhr           NÜRNBERGBURG-POKAL FINALE

Alle Prüfungen sind live auf  clipmyhorse.tv zu sehen.