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EIN TEILNEHMERFELD DER EXTRAKLASSE AN DEN LONGINES CHI CLASSICS BASEL

Basel darf vom 13. bis 16. Januar 2022 die weltbesten Springreiterinnen und -reiter willkommen heissen. Auch verdiente Legenden und aufstrebende… Artikel lesen

Martina Brueske
21.12.2021 3 min lesen
Nur zu gerne möchte Steve Guerdat (hier mit Victorio des Frotards), seine beiden Siege an den Hauptprüfungen 2020 wiederholen. © CHI Basel/Katja Stuppia

Basel darf vom 13. bis 16. Januar 2022 die weltbesten Springreiterinnen und -reiter willkommen heissen. Auch verdiente Legenden und aufstrebende Jungstars sind bei der zwölften Austragung der LONGINES CHI CLASSICS BASEL dabei. Sie alle messen sich in der St. Jakobshalle bei neun Prüfungen mit einem Preisgeld von 825’000 Franken. 

Mit Olympiasieger Ben Maher (GBR), Mannschaftsolympiasieger Henrik von Eckermann (SWE), Weltcup-Titelverteidiger Steve Guerdat, zusammen mit Elian Baumann, Bryan Balsiger und Martin Fuchs zugleich Team-Europameister, sind nicht weniger als sechs amtierende Titelträger in Basel am Start. Daniel Deusser, Christian Ahlmann, Marcus Ehning und David Will führen die starke Delegation aus Deutschland an. Frankreich schickt mit Julien Epaillard, Kevin Staut und Simon Delestre die drei bestklassierten Reiter der Longines Weltrangliste. Marlon Modolo Zanotelli (BRA), Scott Brash (GBR), Max Kühner (AUT) und Harrie Smolders (NED) sind ebenfalls ganz vorne in der Weltrangliste klassiert und komplettieren das ausgezeichnete Teilnehmerfeld. 

Der legendäre und äusserst erfolgreiche 66-jährige John Whitaker und sein erst 20-jähriger Neffe Jack Whitaker vertreten die bestens bekannte britische Springsport-Familie. Mit Roger-Yves Bost ist auch eine Reitsportlegende aus Frankreich dabei. Bereits 1990 gewann er die Goldmedaille mit der Mannschaft an der Weltmeisterschaft in Stockholm. 26 Jahre und viele Erfolge später kam in Rio die Team-Goldmedaille an den Olympischen Spielen dazu. Sowohl Roger-Yves Bost als auch John Whitaker wurden schon als erfolgreichster Reiter am Basler Turnier ausgezeichnet. 

Besonders erfreulich ist, dass Equipenchef Michel Sorg den drei bestklassierten Reiterinnen und Reitern der Schweiz unter 25 Jahren, Bryan Balsiger, Edouard Schmitz und Elin Ott, einen Startplatz bei der Weltcupprüfung zugesichert hat. Ihren ersten Einsatz auf Fünf-Stern-Level bestreiten werden Gilles Müller und Géraldine Straumann. OK-Präsident Andy Kistler ist sehr zufrieden: «Wir haben die Besten der Welt, dazu einige Legenden und ganz viele ambitionierte junge Cracks im Teilnehmerfeld. Besser hätte ich es mir nicht wünschen können und wir dürfen uns auf Springreitsport vom Feinsten freuen.» 

Der Ticketvorverkauf läuft auf Rekordniveau. Für den Besuch gilt die 2G-Regel. Zuschauende ab 16 Jahren müssen geimpft oder genesen sein und über ein gültiges Zertifikat verfügen. In der St. Jakobshalle gilt Maskenpflicht und es darf nur im Sitzen konsumiert werden. 

DAS OLYMPIA-GOLDTEAM AN DEN LONGINES CHI CLASSICS BASEL 

Schon bei der Dressur-Premiere an den LONGINES CHI CLASSICS BASEL vom 13. bis 16. Januar 2022 kommt es zu einem absoluten Leckerbissen. Mit Dorothee Schneider, Isabell Werth und Jessica von Bredow-Werndl tritt das gesamte deutsche Goldteam der Olympischen Spiele von Tokio in Basel zum Grand Prix am Samstag und der Kür am Sonntag an. Cathrine Dufour (DEN), die dreifache Medaillengewinnerin an den Europameisterschaften 2021, ist auch dabei. 

Ende Juli standen sie in Tokio zusammen ganz oben auf dem Podest und freuten sich gemeinsam über die Olympia-Goldmedaille, die sie für Deutschland gewannen. Mitte Januar werden Dorothee Schneider, Isabell Werth und Jessica von Bredow-Werndl bei den erstmals angebotenen Dressurprüfungen in Basel gegeneinander antreten. Sie werden herausgefordert von Cathrine Dufour, Weltnummer 2, und Charlotte Heering aus Dänemark, Victoria Max-Theurer und Astrid Neumayer aus Österreich, Morgan Brabançon und Jean-Philippe Siat aus Frankreich, José Antonio Garcia Mena aus Spanien, Anikó Losonczy aus Ungarn, Valentina Truppa aus Italien, Tommie Visser aus den Niederlanden, Anna Merveldt aus Irland sowie Lisa Müller und Benjamin Werndl aus Deutschland. Für die Heimnation hat Equipenchefin Ruth Haas Estelle Wettstein, Carla Aeberhard und Charlotte Lenherr auserkoren, um sich mit den ausländischen Stars zu messen. 

Am Samstag geht es beim Grand Prix darum, die Lektionen nach einem festgelegten Ablauf zu präsentieren. In der Kür am Sonntag stellen die Dressurreiterinnen und -reiter ihr Programm mit den verlangten Lektionen selbst zusammen und präsentieren es zur ausgewählten Musik. Die beiden Vierstern-Prüfungen sind dank dem Grand Hotel Les Trois Rois als Dressur-Hauptsponsor mit dem Maximum von insgesamt 89’999 Franken dotiert. OK-Präsident Andy Kistler zeigt sich begeistert: «Dass wir schon zum Auftakt das Olympia-Goldteam am Start haben, ist unglaublich. Ganz besonders freuen wir uns, mit Jessica von Bredow-Werndl die Einzel-Olympiasiegerin und dreifache Goldmedaillengewinnerin an den diesjährigen Europameisterschaften sowie mit Isabell Werth die erfolgreichste Dressurreiterin der Geschichte begrüssen zu dürfen.» 

Der Ticketvorverkauf läuft auf Rekordniveau. Für den Besuch gilt die 2G-Regel. Zuschauende ab 16 Jahren müssen geimpft oder genesen sein und über ein gültiges Zertifikat verfügen. In der St. Jakobshalle gilt Maskenpflicht und es darf nur im Sitzen konsumiert werden.