Dressur

WM siebenjährige Dressurpferde: D’avie erneut auf Goldkurs

Sechs von sieben deutschen Pferden direkt fürs Finale qualifiziert Ermelo/NED (fn-press). Bei der Sichtung zu den Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde… Artikel lesen

Marike Weber
03.08.2019 2 min lesen
Symbolbild (pixabay)

Sechs von sieben deutschen Pferden direkt fürs Finale qualifiziert

Ermelo/NED (fn-press). Bei der Sichtung zu den Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde haben die Entscheider offenbar das richtige Händchen bewiesen. Denn wie schon bei den fünf- und sechsjährigen Pferden konnten sich bei der WM in Ermelo bei den Siebenjährigen auf Anhieb sechs von sieben Pferden aus dem deutschen Kontingent für das Finale qualifizieren.

Bereits vor einem Jahr durfte sich der Hannoveraner Hengst D’avie (v. Don Juan de Hus – Londonderry) mit dem Weltmeistertitel schmücken. In der Qualifikationsprüfung der siebenjährigen Pferde knüpfte er nun nahtlos daran an. Mit einer glatten 10 für den Galopp und einem Gesamtergebnis von 85,046 Prozent ging er erneut als Sieger vom Platz. Im Sattel von D’Avie sitzt wie im Vorjahr der Spanier Severo Jurado Lopez. Das Finale verspricht allerdings auch in dieser Altersklasse spannend zu werden, denn wie bei den Fünf und Sechsjährigen liegt die Spitze dicht beieinander.

Auf das zweitplatzierte dänische Paar – den Hengst Hesselhoej Donkey Boy und Jan Møller Christensen – folgen drei Pferde aus deutscher Zucht in Reihe: der Oldenburger Hengst Total Hope v. Totilas – Don Schufro, vorgestellt von Isabel Freese auf Platz drei, der Oldenburger Wallach Matchball OLD v. Millennium – De Niro unter dem Sattel von Stefanie Wolf auf Platz vier sowie die Oldenburger Stute Sisters Act OLD vom Rosencarre v. Sandro Hit – Royal Diamond, geritten von Dorothee Schneider, auf Platz fünf. Alle drei sind übrigens Wiederholer aus dem Vorjahr. Anders Bonderman und Quadrophenia, die sich ebenfalls ihre Startgenehmigung fürs Finale sichern konnten. Der westfälische Wallach von Belarus – Alabaster wurde von der Dänin Bettina Jäger Jensen geritten und belegte Platz sieben in der Qualifikation, die Hannoveraner Stute von Quasar de Charry –Hochadel wurde mit Carina Bachmann im Sattel Zehnte. Als Einziger aus dem deutschen Lot verpasste der Westfale Revenant (v. Rock Forever I – Sir Donnerhall I) den Einzug ins Finale. Für den dunkelbraunen Hengst und seinen Reiter Rudolf Widmann geht es daher direkt morgen Nachmittag mit dem Kleinen Finale weiter, in dem nochmal drei Plätze für den Titelkampf am Sonntag vergeben werden.

Alle Ergebnisse unter https://www.longinestiming.com/equestrian/2019/longines-fei-wbfsh-world-breeding-dressage-championships-for-young-horses-ermelo

Quelle: FN
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