Dressur, Rennsport

Weltcup-Finale Paris – Dressur-Titel für die Damen, Spring-Titel für die Herren?

Wären in Deutschland Wetten für den Reitsport ein sportliches Hobby, würden die Quoten wohl eine deutliche Sprache sprechen. Bei den… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
05.04.2018 1 min lesen
Symbolbild Dressur. (Foto: Stefan Lafrentz)

Wären in Deutschland Wetten für den Reitsport ein sportliches Hobby, würden die Quoten wohl eine deutliche Sprache sprechen. Bei den Springreitern werden lediglich vier Amazonen an den Start gehen – alle vier kommen aus den USA – und außer Elisabeth Madden wird den Damen im Springsattel keine große Chance auf den Titel eingeräumt. Ähnlich sieht es bei den Dressurreitern aus. Nur sind es dort die Damen die deutlich dominieren. Kaum jemand zweifelt daran, dass Isabell Werth ihren nächsten Titel holt. Und wenn ihr jemand gefährlich werden kann, dann höchstens eine ihre weiblichen Kolleginnen – Laura Graves aus den USA vielleicht oder Dorothee Schneider. Da scheinen die Titel zumindest im Hinblick auf die Geschlechterverteilung schon vergeben zu sein.