Dressur

Verwirrung um Morgan Barbancon Mestre’s Ritt in der Kür

Kurz nach ihrem Start bei der Weltcup-Kür in Neumünster wurde Dressurreiterin Morgan Barbancon Mestre von den Richtern abgeklingelt. Die Reiterin… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
20.02.2018 1 min lesen
Morgan Barbacon Mestre (ESP) und Sir Donnerhall II durften ihre Weltcup-Kür in Neumünster fortsetzten. (Foto © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz)

Kurz nach ihrem Start bei der Weltcup-Kür in Neumünster wurde Dressurreiterin Morgan Barbancon Mestre von den Richtern abgeklingelt. Die Reiterin diskutierte kurz mit den Richtern, dann wurde die Tür geöffnet – es war offensichtlich, dass das Paar die Arena verlassen sollte. Doch die Zuschauer verliehen ihrem Ärger lautstark Ausdruck mit Buhrufen und Pfiffen. Die Organisatoren des CDI-W in Neumünster reagierten prompt. Das Paar durfte erneut einreiten und starten.

Grund für die Verwirrung war der Kür-Ablauf, der den Richtern für den Ritt von Morgan Barbancon Mestre und Sir Donnerhall II vorlag. Die Reiterin war der Meinung, der falsche Bogen sei ausgedruckt worden, dagegen stand die Meinung, sie habe Änderungen nach dem Einreichen des Kür-Plans vorgenommen ohne diese weiterzugeben. Wie auch immer der exakte Ablauf war – das Publikum hat sich mit seiner Unmuts-Äußerung durchgesetzt und konnte anschließend den Ritt der Spanierin genießen. Zwar war es nach der Unterbrechung schwierig, das Pferd wieder zu hundert Prozent auf die Küraufgabe zu konzentrieren, doch glänzte das Paar mit einer besonders harmonischen Vorstellung.

Die neuen Choreografie-Bögen, die seit zwei Jahren von den Reitern vor dem Kür-Ritt eingereicht werden müssen, geben den Richtern die Abfolge der Lektionen an die Hand. Änderungen, die kurzfristig angedacht werden, müssen entsprechend mitgeteilt werden, damit die Richter informiert sind.