Dressur

Ti amo, Tiamo – Der Abschied in Mechelen

Im Vorfeld von Mechelen waren alle Augen auf Jorinde Verwimp gerichtet, nicht nur, weil sie die am besten gewertete belgische… Artikel lesen

Larissa Lienig
29.12.2018 1 min lesen
Jorinde Verwimp (BEL) und Tiamo reiten um den Dressur-Sieg für Belgien in Mechelen. (Archivfoto: sportfotos-lafrentz.de)

Im Vorfeld von Mechelen waren alle Augen auf Jorinde Verwimp gerichtet, nicht nur, weil sie die am besten gewertete belgische Dressurreiterin des FEI World Cup in war. Sondern auch, weil sich ihr Tiamo von der Wettkampfbühne verabschiedet hat. Außerdem fiel die Amazone in diesem Herbst schwer, aber sie konnte sich schnell wieder davon erholen. Sie wurde als beste Belgierin Achte im Weltcup.

Und genau darum ging es bei ‚Timmy‘ im Wettbewerb. „Jetzt, wo es so weit ist, fällt es mir schwerer, als ich zunächst dachte“, sagt ihr Vater Wim. „Es war eine gute Zeit für uns. Tiamo und Jorinde haben sich gegenseitig viel beigebracht. Zu sehen, wie meine Tochter hier in Mechelen so schön abgeliefert hat, das macht etwas mit mir. Es war ein wunderbarer Tribut.“

Die Tatsache, dass Tiamo jetzt seine Springkarriere hinter sich lässt, bedeutet keinesfalls, dass Jorinde ihr Pferd nicht mehr sehen wird. Jorinde: „Ich reite ihn fünfmal in der Woche, aber etwas weniger intensiv. Ein Pferd, das einen Tag älter wird, kann man in Bewegung halten. Außerdem bekommt er jetzt viel zusätzliche Zeit auf der Wiese und wir werden auch öfter zusammen rausgehen. Timmy hat einen goldenen Charakter und ist bei Ausritten sehr zuverlässig. Ich bin schon ein paar Mal mit ihm zur See gefahren und das macht ihm wirklich Spaß, genau wie mir. “

PM