Dressur

Mehr als 2.000 hitzeresistente Besucher am Samstag, 1.000 waren schon am Freitag auf den Schindlhof gekommen! Damit steuert das Manfred… Artikel lesen

Larissa Lienig
30.06.2019 2 min lesen
Isabell Werth und Don Johnson FRH © Schindlhof/Michael Rzepa

Mehr als 2.000 hitzeresistente Besucher am Samstag, 1.000 waren schon am Freitag auf den Schindlhof gekommen! Damit steuert das Manfred & Hilde Swarovski-Gedächtnisturniers bei seinem 25-jährigen Jubiläum – man möchte fast sagen standesgemäß – auf einen Besucherrekord zu.

Denn am Sonntag warten mit dem Grand Prix Special (ab 9.15 Uhr) und der Grand Prix Kür (12.30 Uhr) gleich zwei hochkarätig besetzte Finali. Und beide Male wird Deutschlands Isabell Werth als haushohe Favoritin ins Alpenviereck am Fuße des Karwendelgebirges einreiten.

Nach dem Sieg mit Lieblingsstute Bella Rose (aktuelle Nr. 2 der Weltrangliste) am Freitag im Grand Prix der Special-Tour mit 82,9 Prozent, holte die sechsfache Olympiasiegerin am Samstag mit dem 18-jährigen Routinier Don Johnson FRH auf dessen Abschiedstournee auch noch den Sieg im Grand Prix der Kür-Tour (75,6 %).

„Johnny war heute sehr fokussiert, machte keine Blödeleien. Wir werden in dieser Form sicher noch ein, zwei Turniere gehen können und dann ist gut“, kommentierte Werth gelassen.

Österreichs Dressurstaatsmeisterin Belinda Weinbauer war mit Fräulein Auguste MJ mit 68,7 Prozent die beste Reiterin aus heimischer Sicht.

Premiere für Doro, coole Runde für Timna

Im Finale der Kleinen Tour am Samstag setzte sich Dorothee Schneider (GER) mit dem 9-jährigen Hannoveraner Smirnoff in der Intermédiaire I mit 72,9 Prozent überlegen an die Spitze.  

„Wir bekamen zweimal die Note 9 für das Rückwärtsrichten – das war eine Premiere und freut mich besonders, weil das ja das höchste Maß für die Durchlässigkeit ist“, freute sich die deutsche Mannschafts-Olympiasiegerin über die Leistung des 1,85 m-Riesen und Ex-Bundeschampions.

Österreichs Timna Zach freute sich sichtlich über Platz 2 mit ihrem neuen Sportpartner Farant. Das 9-jährige niederländische Warmblut in Besitz von René Hagemeier wurde für seine Runde mit 70,4 Prozent bewertet.

„Fanti und ich sind erst seit 7 Monaten ein Team, wir verstehen uns immer besser. Ich habe versucht, die Anweisungen meines Trainers Jonny Hilberath, die er mir zuletzt beim Turnier in München gegen hat, umzusetzen. Im Trab hat das hier im Viereck schon viel besser funktioniert. Er hat so brav mitgemacht, das wird noch ganz cool mit ihm“, freut sich die Grazerin auf die weitere sportliche Zukunft mit Farant.

Weiter platzierte Österreicher: Stefan Lehfellner mit dem 9-jährigen Oldenburger Hengst Silky Moves (69,5 %) als Vierte (Lehfellner: „Gestern war er noch ein bisschen schüchtern vor dieser beeindruckenden Kulisse, heute war das ein Schritt nach vorne.“) und Jacqueline Toniutti mit dem 8-jährigen Bayerischen Warmblut Stradivari (68,3 %) auf Rang 6.

Pressemitteilung

Larissa Lienig

„Entspanne dich, lass das Steuer los. Trudele durch die Welt, sie ist so schön.“ - Kurt Tucholsky