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Stockholm: Weihegold OLD Zweite in der Kür

Dänin Cathrine Dufour gewinnt „Saab Top Ten“ Stockholm (fn-press). Die besten Dressurpaare Europas reisten zur hoch dotierten Prüfung „Saab Top… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
02.12.2019 2 min lesen
Dufour, Cathrine (DEN), Atterupgaards Cassidy Aachen – CHIO 2017 Grand Prix Kür, Grosser Dressurpreis von Aachen © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Dänin Cathrine Dufour gewinnt „Saab Top Ten“

Stockholm (fn-press). Die besten Dressurpaare Europas reisten zur hoch dotierten Prüfung „Saab Top Ten“ in Schwedens Hauptstadt Stockholm. Nach ihrem Sieg im Grand Prix mit Weihegold musste sich Isabell Werth (Rheinberg) in der Kür ganz knapp der Dänin Cathrine Dufour und Cassidy geschlagen geben.

Eigentlich hätten die besten Paare der Weltrangliste in Stockholm bei „Top Ten“ an den Start gehen sollen, aber die US-Amerikaner verzichteten auf die Reise und die aktuelle Nummer 2, Dorothee Schneider, zog den Weltcup in Madrid vor. So konnte das Feld aufgestockt werden. Isabell Werth hatte ihre Oldenburger Stute Weihegold nach Stockholm gebracht. Die 14 Jahre alte Don Schufro-Tochter absolvierte zunächst einen perfekten Grand Prix, den die fünf Richter mit 83,652 Prozent bewerteten. Die Dänin Cathrine Dufour überwand mit ihrem 16-jährigen in Dänemark geborenen Caprimond-Sohn Atterupgaards Cassidy ebenfalls die 80 Prozent Marke (80,870) und verwies Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit ihrer niederländischen Stute Zaire auf den dritten Rang (77,869).

In der Kür „roch“ alles nach einem zweiten Sieg von Isabell Werth und Weihegold. Alles gelang, Weihegold präsentierte sich in fantastischer Form. 89,31 Prozent sprachen für sich, doch es sollte nicht reichen. Nach ihr startete Cathrine Dufour. Ihr Cassidy beeindruckte mit perfekten Galopp-Pirouetten, die zweimal die Note 10 erhielten. Auch für die Harmonie gab es mehr Zehnen als bei Werth und Weihegold. Am Ende war es eine denkbar knappe Entscheidung: Drei Richter sahen Dufour auf Rang eins: 89,455 Prozent. Für Dressurverhältnisse üppig fiel das Preisgeld aus: Dufour wurde mit 72.000 Euro belohnt, Werth mit 50.000 Euro.

Der Schwede Patrik Kittel und seine Schweizer Stute Well Done de la Roche schlossen sich auf Rang drei an (86,115). Das Paar hatte den Grand Prix mit dem viertbesten Ergebnis beendet. Diese Position nahm in der Kür dann Jessica von Bredow-Werndl mit Zaire ein (85,825). Ebenfalls in Stockholm am Start waren Helen Langehanenberg (Billerbeck) und der Hannoveraner Damsey. Sie beendeten die Kür mit 82,725 Prozent (Platz sieben).    hen

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