Semmieke Rothenberger eifert ihrem großen Bruder nach

von Larissa Lienig
17. Juni 2018
17.06.2018
ca. 2 Minuten

Es war nicht einfach nur ein Sieg, sondern echte Dominanz, mit der das Team Weser-Ems sich diesen einzigartigen Mannschaftswettkampf in Hagen a.T.W. sicherte. Das LVM-Masters der Landesverbände hat eine langjährige Tradition und feierte in diesem Jahr Jubiläum: „Wir sind seit 10 Jahren mit den LVM Masters unterwegs“, erzählte Berthold Steghaus von der LVM. „Wir haben eine sehr schöne Veranstaltung „Die Future Champions 2018 waren ein toller Erfolg“, lautete das eindeutige Resumee von Gastgeber Ullrich Kasselmann am letzten Tag des einzigartigen Nachwuchsreitturniers in Hagen a.T.W.Es war nicht einfach nur ein Sieg, sondern echte Dominanz, mit der das Team Weser-Ems  „Da war eine Riesenbegeisterung bei allen Nationen, und vor allem die Leistungen die gezeigt wurden, waren einmalig. Das hier ist die Zukunft, die Zukunft für Horses & Dreams, und die Zukunft für die ganze Welt! Ich muss sagen, ich glaube wir haben den einen oder anderen zukünftigen Olympiasieger gesehen“, ist sich Kasselmann sicher.

Eine, die einen Olympiasieger zum großen Bruder hat, räumte auch gleich mal am letzten Turniertag ab. Semmieke Rothenberger (Bad Homburg), die jüngste Schwester des Championatsreiters Sönke Rothenberger, ließ in der abschließenden Kür der Junge-Reiter-Tour im Almased-Dressurstadion keinen Zweifel an ihren Siegerqualitäten aufkommen und gewann im Sattel von Dissertation mit deutlichem Abstand vor ihrer Teamkollegin Alexa Westendarp (Wallenhorst) und Four Seasons. Dritte wurde die Dänin Josefine Hoffmann mit Hoennerups Driver. „Ich fand das Abreiten lief viel besser heute als an den anderen Tagen“, erklärte Semmieke Rothenberger nach ihrer Runde und ist sich aber auch sicher, dass da noch mehr drin ist. „Leider konnten wir das noch nicht so in die Prüfung übernehmen, wie ich es mir gewünscht hatte. Meine Stute hat sich super angestrengt und alles gegeben, aber leider waren von meine Seite auch noch so ein paar Hacken in der Prüfung. Ich glaube, wenn ich es schaffe, die Konzentration auch über drei Prüfungstage noch besser zu halten, ist noch etwas mehr drin.“ Semmieke Rothenberger kennt sich gut aus in Hagen a.T.W. und die 19-Jährige kommt gerne an den Borgberg: „Ich komme jedes Jahr zu den Future Champions, und zwar schon seit 2011. Es ist meine absolutes Lieblingsturnier mit einer top Organisation.“ Wiedersehen im nächsten Jahr also durchaus möglich!

Im nächsten Jahr treffen sich die besten Nachwuchsreiter der Welt vom 11. Bis 16. Juni 2019 zu den Future Champions 2019 in Hagen a.T.W. auf dem Hof Kasselmann.

PM

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