Dressur

Salzburg: Dorothee Schneider gewinnt

Die deutschen Dressurreiterinnen lieferten beim Weltcup in Salzburg einen eindrucksvollen Beweis ihres Könnens im stilvoll geschmückten Viereck. Die Ritte der… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
11.12.2017 2 min lesen
Schneider, Dorothee (GER) (Foto: Stefan Lafrentz)

Die deutschen Dressurreiterinnen lieferten beim Weltcup in Salzburg einen eindrucksvollen Beweis ihres Könnens im stilvoll geschmückten Viereck. Die Ritte der deutschen Teilnehmerinnen zeigten überzeugend, warum derzeit sechs von zehn Plätzen in dern Top Ten der Weltrangliste von deutschen Reitern eingenommen werden. Dorothee Schneider siegte mit Sammy Davis jr. überlegen, Jessica von Bredow-Werndl folgte mit Unee BB auf Rang zwei, Fabienne Lütkemeier und Fabregaz reihten sich auf Position vier ein. Dazwischen schob sich der Däne Daniel Bachmann-Andersen mit Blue Hors Zack.

Im Rahmen der zwölften Amadeus Horse Indoors wurde zum dritten Mal eine Etappe der hochkarätigen Weltcup-Serie auf österreichischem Boden ausgetragen. Der Sieg ging in diesem Jahr an Vorjahressiegerin Dorothee Schneider mit ihrem elfjährigen bayerischen Wallach Sammy Davis jr. (Sam Remo x Wenckstern). Das Paar tanzte in beiden Prüfungen souverän zum Sieg. Die Kür beendete das Erfolgs-Duo mit 83,415 Prozent -das bedeutet eine neue persönliche Bestleistung für den Rappen. Im Grand Prix hatten die Richter das Paar mit 78,12 Prozent gesehen. „Sammy hat sich in seinem ersten internationalen Jahr sukzessive ganz nach oben gearbeitet und ich bin wirklich superstolz auf ihn. Er scheint den Erfolg richtig zu genießen, er ist ein Tänzer.“, freute sich die Team-Olympiasiegerin von Rio 2016 bei der Siegerehrung,
Auch der zweite Platz blieb in beiden Prüfungen in deutscher Hand. Jessica von Bredow-Werndl und der 16-jährige niederländische Hengst Unee BB (Gribaldi x Dageraad) überzeugten ebenso mit einer starken Kür, die von der Jury  mit 81,565 Prozent belohnt wurde.  „Unee ist in einer super Form, meine Babypause hat ihm wohl auch sehr gut getan. Ich möchte gerne, den dritten Startplatz für das Weltcupfinale 2018 in Paris bekommenmeinen dritten Platz im Gesamtweltcup bis Paris zu halten. Den Finalstartplatz haben wir hoffentlich schon gesichert.“
Platz drei in der Kür ging an den Dänen Daniel Bachmann-Andersen. Der Bereiter vom dänischen Gestüts Blue Hors stellte den 13-jährigen Hengst Zack (Rousseau x Jazz) vor. Die Wertnote von 80,375 Prozent stellte auch für dieses Paar eine neue persönliche Bestmarke dar.
Den deutschen Erfolg komplettierte Fabienne Lütkemeier mit ihrem zehnjährigen Fabregaz (Florestano x Ragazzo).

Quelle: www.grandprix-replay.com