Foto: Jenny Musall

Münster: Langehanenberg dominiert Grand Prix und Grand Prix Special

von Jaqueline
15. Januar 2018
15. 01
ca. 2 Minuten

Helen Langehanenberg und Damsey FRH dominieren in Münster und verweisen im Grand Prix de Dressage Dorothee Schneider mi Faustus und Anabell Balkenhol mit Heuberger TSF auf Platz zwei und Drei. Auch am Sonntag gab es keine Bessere, als Langehanenberg.

„Damsey ist in Topform und es macht einfach nur Spaß“, sagt Helen Langehanenberg über den 16-Jährigen Damsey FRH. Sie freue sich über die Siege in beiden Prüfungen. Doch was dieses Jahr noch anstehe, könne die Europameisterin nicht sagen, da sie ihr zweites Kind erwartet. Mit 78,080 % hat sich den Sieg im Grand Prix de Dressage am Samstagabend geholt. Dabei hat sie Dorothee Schneider (75,140 %) auf Platz zwei verbannt. Mit dem erst zehnjährigen Faustus hat Schneider bereits das nächste Dressurpferd am Start. Auch Heuberger TSF, geritten von Anabell Balkenhol, ist gerade einmal elf Jahre jung und hat sich in dieser schweren Prüfung auf dem dritten Platz mit 74,600 % gesetzt.  „Heuberger ist super drauf“, sagt Balkehol über die Leistung ihres Sportpartners.

Grand Prix Special
Der Sonntag stand im Zeichen des Grand Prix Special. Auch in dieser Prüfung hat sich Helen Langehanenberg mit Damsey FRH an der Spitze festgesetzt. Das Paar hat im Presi der LVM Versicherung, LVM Dressurchampionat 2018, erneut mit 79,745 % den Sieg geholt. „Damsey hatte eine Pause und ist jetzt das erste Turnier gegangen. Daher waren da ein paar Kmh’s unter dem Kessel“, sagt Langehanenberg über ihre Leistung im Grand Prix. Münster sei nicht einfach zu reiten, da die Halle sehr eng ist. Doch Damsey habe gut mitgemacht. Ebenfalls gut mitgemacht hat der 15-Jährige Burlington FRH unter dem Sattel von Charlott-Maria Schürmann (74.765 %), die sich auf dem dritten Platz einfinden. „Ich war gestern schon zufrieden mit Burlington“, sagt die junge Reiterin über ihren Auftritt in Münster. „Pferde werden zwar älter, aber gefühlt jünger.“ Damit meint sie die Erfahrung, die Burlington in den letzten Jahren gesammelt hat. „Er hat inzwischen mehr Spaß an den Aufgaben“, gibt sie zu. Den zweiten Platz hat sich Anabell Balkenhol (75,882 %) mit Heuberger TSF erritten. Mit ihren beiden Ritten sei sie sehr zufrieden gewesen. „Auch mein Vater hat mir gesagt, dass die Leitung gut war“, sagt die Tochter von Klaus Balkenhol. „Heuberger ist kein Gucker, aber Bodenscheu“, sagt sie über den elfjährigen Rappen. So könne er ab und zu mal einen kleinen Sprung im Viereck einbauen.

Freispruch für Ingrid Klimke
Für Diskussionen am Richterpult und im Publikum hat der Ritt von Ingrid Klimke und Franziskus gesorgt. Beim Einritt ins Viereck war an der linken Seite des Mauls eine leicht rosafarbene Verfärbung gesehen worden, die jedoch während der Prüfung nicht schlimmer wurde. Im internationalen Turniergeschehen wird selbst bei Verdacht abgeläutet. „Aber auf nationalen Turnieren ist die Regelung nicht eindeutig“, sagt Kaspar Funke von Escon Marketing. Er habe mit der Richterin gesprochen und auch diese habe zugegeben, dass die minimale Verfärbung am Pferdemaul aufgefallen sei. Dennoch wurde nicht abgeläutet.

Begründung der Richterin bei C: „Ingrid Klimke wurde mit Franziskus nicht abgeläutet, weil die Farbe nicht eindeutig erkennbar war. Das Pferd als Solches hat jedoch einen zufriedenen Eindruck gemacht.“ Also sei im Zweifelsfall für die Angeklagte Ingrid Klimke entschieden worden.

 

Text: Jenny Musall

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