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Madrid: Weltcup-Sieg für Dorothee Schneider

Vierte Etappe der Westeuropa-Liga von spanischen Reitern dominiert Madrid (fn-press). Dorothee Schneider (Framersheim) hatte wenig Mühe, in Madrid den Grand… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
01.12.2019 2 min lesen
SCHNEIDER Dorothee (GER), Sammy Davis Jr. Tryon – FEI World Equestrian Games™ 2018 Grand Prix de Dressage Teamwertung und Einzelqualifikation 12. September 2018 © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Vierte Etappe der Westeuropa-Liga von spanischen Reitern dominiert

Madrid (fn-press). Dorothee Schneider (Framersheim) hatte wenig Mühe, in Madrid den Grand Prix und die Weltcup-Kür zu gewinnen. Die Konkurrenz war überschaubar, offenbar hatten viele Dressurreiter aus Mitteleuropa die weite Reise gescheut. Mit ihrem bayerischen Wallach Sammy Davis Jr. ritt die 50-Jährige in der Kür zu 82,295 Prozent.

Als einziges deutsches Paar traten Dorothee Schneider und Sammy Davis jr. bei der vierten Etappe des Dressur-Weltcups der Westeuropa-Liga in Madrid an. Auch viele andere Topstars des Dressursports suchte man in Spaniens Hauptstadt vergebens. Vielmehr bekamen die spanischen Reiter ihre Chance. Fünf der 13 Paare repräsentierten die Gastgebernation.

Zunächst ritt Dorothee Schneider überlegen zum Sieg im Grand Prix (78,217 Prozent). Rund vier Prozent weniger hatte der zweitplatzierte Spanier Claudio Castilla Ruiz mit seinem Lusitano Alcaide erhalten (74,348). Dritter im Grand Prix wurde der Niederländer Hans-Peter Minderhoud, der im Sattel des 15-jährigen Schimmelhengstes Glock’s Zanardi mit 72,717 Prozent bewertet wurde.

In der Kür hatte das spanische Publikum allen Grund zu jubeln, denn „sein“ Reiter Claudio Castilla Ruiz und der Fuchs Alcaide tanzten über die 80-Prozent-Hürde (80,230). Dies bedeutete ein neues persönliches Bestergebnis. Das Paar hatte schon bei der Europameisterschaft in Rotterdam sehr gut gefallen und dort Platz zwölf in der Kür belegt. Dorothee Schneider machte es dann spannend. Sammy Davis jr. begann nicht so souverän wie erwartet und galoppierte in der Trabtour an. Das drückte auf die Prozente, aber in den Galopplektionen machte das Paar alles wieder wett: 82,295 Prozent – gut zwei Prozent mehr, als Claudio Castilla Ruiz und Alcaide erhalten hatten. Wiederum als Dritter beendeten Hans Peter Minderhoud und sein in den Niederlanden gezogener Schimmel Zanardi die Prüfung (78,350).

Gleich drei Weltcup-Stationen der Westeuropa-Liga stehen im Dezember auf dem Programm: Die Aktiven können in Salzburg, London und Mechelen auf Punktjagd gehen. Das Weltcup-Finale findet nach dreijähriger Pause wieder Mitte April in Las Vegas statt.   hen

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Jaqueline Weidlich

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