Kristin Andresen beendet Sponsoring mit dem norwegischen Reitsport

Kristin Andresen hat sich dazu entschieden, ihren Sponsorenvertrag durch ihre Firma FERD mit dem norwegischen Reitsport zu beenden. Grund dafür sind Verstimmungen mit dem Verband wenn es um das Scouting und Anwerben neuer Talente geht.

Andresen war jahrelang Hauptsponsor von Reitsport und insbesondere der Dressur in Norwegen und hat Millionen Norwegischer Kronen in Projekte wie die FERD Reitschule, den FERD Comeback Cup, die Meisterschaften der Jungen Pferde, die nationalen Teammeisterschaften sowie regionale und nationale Meisterschaften investiert.

Nichtsdestotrotz hat sie in einem Interview mit Dressage Sa Klart ihre Unzufriedenheit mit dem Management und mit der Art wie ihr Sponsorengeld ausgegeben wird ausgedrückt. Insbesondere hat sie ihre Bedenken bezüglich der Privatisierung der Reitschulen und des schwindenden Interesses in Turnieren benannt. „Ich möchte kein Geld für den Sport ausgeben, wenn es exklusiv für Freunde und Familie in den entsprechenden Führungspositionen ausgegeben wird. Es gibt keine richtige Einschätzung der Bewerber und ihres Könnens, während Trainer und Kandidaten mit hohem Niveau nicht beachtet werden“, so Andresen.

 

 

Andresen und ihre Tochter Alexandra Andresen sind zurzeit auf der Mikala Munter’s Bell Tower Farm in Wellington, Florida, um dem kalten norwegischen Winter zu entkommen. Alexandra hat vier Pferde mit nach Wellington genommen und wird auch auf Turnieren starten.

 

Quelle: eurodressage.com