Dressur

In Überherrn geht es für die Para-Dressurreiter um die EM-Tickets

Sechs Longlist-Paare bewerben sich beim CPEDI um vier Startplätze Überherrn (fn-press). Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen ist der Linslerhof… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
30.06.2017 2 min lesen

Sechs Longlist-Paare bewerben sich beim CPEDI um vier Startplätze

Überherrn (fn-press). Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen ist der Linslerhof im saarländischen Überherrn im „Turniermodus“. Nach den Saarländischen Landesmeisterschaften Vielseitigkeit und der Goldenen Schärpe für Ponyreiter, steht die Reitanlage an den kommenden beiden Wochenenden im Zeichen der Dressur. Besonders spannend wird es vom 7. bis 9. Juli für die deutschen Para-Dressurreiter, die im Rahmen eines internationalen Turniers ihre Tickets für den Start bei den Europameisterschaften in Göteborg (21. bis 27. August) lösen wollen.

Den Auftakt des großen Dressurfestivals, das zum neunten Mal vom ARC Saarland ausgerichtet wird, macht ein vorwiegend den Amateuren vorbehaltener Regionaltag am Sonntag, 2. Juli, mit Prüfungen von Klasse A bis S*. Grand-Prix-Sport gibt es dann vom 7. bis 9. Juli zu erleben, parallel zum Internationalen Para-Equestrian-Turnier (CPEDI), zu dem sich 50 Paare aus neun Nationen angemeldete haben.

Für sechs Paare, die der Beirat Para-Equestrian des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) nach der Deutschen Meisterschaft für die EM-Longlist nominiert hat, geht es darum, sich nun endgültig einen der vier Startplätze zu sichern. Zu ihnen gehören Elke Philipp (Treuchtlingen) mit Regaliz und Fürst Sinclair (Grade I), Alina Rosenberg (Konstanz( mit Nea’s Daboun (Grade II) sowie die Grade-III-Reiter Claudia Schmidt (Darmstadt) mit Romeo Royal, Dr. Angelika Trabert (Dreieich) mit Diamond’s Shine und Steffen Zeibig (Arnsdorf) mit Feel Good sowie Hannelore Brenner (Wachenheim) mit Kawango (Grade IV).

Wie 2013 im dänischen Herning tragen die Para-Dressurreiter ihre Europameisterschaften in diesem Jahr gemeinsam mit den Dressur- und Springreitern und Vierspännerfahrer in Göteborg aus und machen dabei den Anfang. Erstmals wird die Europameisterschaft dabei schon nach dem neuen Modus der Paralympics 2020 ausgetragen, wozu nicht nur neue internationale Aufgaben zählen. Anders als üblich wird als erstes die Einzelwertungsaufgabe (FEI-Championshiptest) geritten, so dass es bereits am Montag, 21. August, die ersten Europameister feststehen. Am Dienstag, 22. August, fällt dann im Rahmen der Mannschaftsaufgabe (FEI-Teamtest) die Entscheidung in der Mannschaftswertung. Wie in der Regeldressur auch, macht dann am Mittwoch, 23. August, die Kür den Abschluss. Dank dieser Neuregelung gibt es an allen drei Wettkampftagen Medaillengewinner zu feiern.

Quelle: fn-press