Dressur

Heimvorteil ausgenutzt: Frederic Wanders siegt im Grand Prix

Am Donnerstag gab es bei Horses & Dreams meets France in Hagen a.T.W.  Grund zur Freude für die Gastgeber des… Artikel lesen

Larissa Lienig
26.04.2019 2 min lesen
Frederic Wanders und Duke of Britain in Hagen – Horses and Dreams 2019 bei dem Grand Prix de Dressage CDI4* – Preis vom Helenenhof der Familie Schwiebert (25. April 2019). Foto © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Am Donnerstag gab es bei Horses & Dreams meets France in Hagen a.T.W.  Grund zur Freude für die Gastgeber des Hof Kasselmann. In der Qualifikation zur Grand Prix Kür siegte Frederic Wanders, Bereiter im Stall Kasselmann. Zusammen mit seinem Spitzenpferd Duke of Britain, erreichte Wanders 73,848 Prozent in der Wertung. 

Der Dimaggio-Sohn verhalf seinem Reiter schon zu einigen wichtigen Erfolgen. Das Paar zählen zu den Shooting-Stars der vergangenen Saison. Mit unter anderem zwei Weltcup-Siegen setzten die beiden ihrer beeindruckenden Serie die Krone auf. Die Weltcup-Kür mit einem Schwierigkeitsgrad von 9,9 will Wanders auch am Samstag in Hagen präsentieren. „Duke of Britain ist ein total zuverlässiges Pferd und ich bin wirklich froh ihn zu haben“, sagt der strahlende Sieger der Qualifikation über sein Pferd. „Hier mit dem Support des Teams zu gewinnen, ist toll und jetzt freu ich mich auf die Kür. Die Musik ist modern und geht nach vorne.“

Der zweite Platz im Preis vom Helenenhof, Familie Schwiebert ging an an einen Stammgast aus Schweden: Patrik Kittel, der seine elfjährige schweizerischen Stute Well Done de la Roche Cmf gesattelt hatte. Die Fürstentraum-Tochter hatte er davor zuletzt bei den Weltreiterspielen im September 2018 in Tryon an den Start gebracht, wo das Paar im Einzel und mit der Mannschaft Platzierungen in den Top Fünf erreichen konnte. In Hagen blieben sie mit 73,022 Prozent knapp hinter Wander und Duke of Britain zurück.

Diederik van Silfhout erreichte den dritten Platz auf dem zehnjährigen Vivaldi-Sohn Expression. Die Vorstellung des niederländischen Paares wurde von den Richtern mit 72,652 Prozent gewertet. Dahinter steht die Schwedin Antonia Ramel mit Brother de Jeu als Vierte.

Zweitbeste Deutsche Reiterin wurde Ingrid Klimke mit dem elfjährigen Hengst Franziskus. Mit dem Fidertanz 2-Nachkommen schloss Klimke die CDI4*-Prüfung mit 72,587 Prozent ab.

 

Quelle: Horses and Dreams meets France

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„Entspanne dich, lass das Steuer los. Trudele durch die Welt, sie ist so schön.“ - Kurt Tucholsky