Dressur

Enges Rennen um den Sieg im Grand Prix Special Hagen a.T.W. (fn-press). Das war knapp! Mit nur 0.2 Punkten Vorsprung… Artikel lesen

Larissa Lienig
28.04.2019 2 min lesen
Sönke und Cosmo verlassen das Viereck mit einer phänomenalen Wertung. Foto © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Enges Rennen um den Sieg im Grand Prix Special

Hagen a.T.W. (fn-press). Das war knapp! Mit nur 0.2 Punkten Vorsprung haben Sönke Rothenberger und Cosmo den Grand Prix Special beim Turnier Horses&Dreams gewonnen. In Hagen am Teutoburger Wald setzten sich die beiden mit 79.638 Prozent gegen Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB durch, die 79.404 Prozent erreichten. Platz drei belegte Isabell Werth mit Emilio.

Die amtierenden Deutschen Meister in der Dressur, Sönke Rothenberger (Bad Homburg) und Cosmo, sind mit einem Doppelerfolg in das Europameisterschaftsjahr 2019 gestartet. In Hagen a.T.W. gewannen sie sowohl Grand Prix als auch Special mit einem Ergebnis von rund 80 Prozent. Während ihnen im Grand Prix am Samstag eine fehlerfeie Runde gelungen war, die mit mehr als 81 Prozentpunkten bewertet wurde, unterlief den beiden im Special in den Galoppwechseln von Sprung zu Sprung Fehler. Auch der Übergang von Passage zur ersten Piaffe war nicht ganz so geschmeidig wie am Vortag. Dennoch punkteten die beiden einmal mehr mit Passagen und Trabverstärkungen sowie den Galoppwechseln zu zwei Sprüngen. Am Ende reichte es zwar nicht ganz zu erneuten 80 Prozent. Dennoch blickt Rothenberger zufrieden auf den Auftakt der Freiluft-Saison. Sein nächstes Ziel sind die Deutschen Meisterschaften Mitte Juni in Balve.

Im Special tauschten Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) und Isabell Werth (Rheinberg) die Plätze. Während von Bredow-Werndl und ihre Trakehner-Stute TSF Dalera BB im Grand Prix noch Rang drei belegt hatten, steigerte sie sich am zweiten Tag noch einmal enorm und zeigte eine sehr sichere und fehlerfreie Leistung. Isabell Werth hatte es dagegen mit einem etwas übereifrigen Emilio zu tun. Der Westfale war zu Beginn der Prüfung kaum zu bremsen, überzeugte die Richter dann aber mit einer, wie im Grand Prix, sehr präzisen Runde, die vor allem zum Ende hin noch einmal reich an Höhepunkten war. 78.298 Prozent bedeuteten Rang drei.

Klimke und Franziskus bestes deutsches Paar in der Kür
Die Grand Prix Kür am Samstagabend hatten Ingrid Klimke (Münster) und ihr Hannoveraner Hengst Franziskus als bestes deutsches Paar auf Platz zwei abgeschlossen. Sie platzierten sich mit 78.595 Prozent hinter der US-Amerikanerin Shelly Francis und Danilo, die auf 79.755 Prozent kamen. Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) und Duke of Britain belegten mit einer Wertung von 77.720 Prozent Rang vier.

Alle Ergebnisse aus Hagen finden Sie hier: https://online.equipe.com/en/competitions/30098

FN-Press
Larissa Lienig

„Entspanne dich, lass das Steuer los. Trudele durch die Welt, sie ist so schön.“ - Kurt Tucholsky