Dressur

Fritzens: Isabell Werth viermal siegreich

Lisa Müller beim Dressurturnier auf dem Schindlhof weit vorne platziert Fritzens (fn-press). Isabell Werth (Rheinberg) und die von ihr trainierte… Artikel lesen

Marike Weber
01.07.2019 2 min lesen
WERTH Isabell (GER), Bella Rose 2 Balve – Longines Optimum 2019 Deutsche Meisterschaft Dressur Grand Prix de Dressage 14. Juni 2019 © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Lisa Müller beim Dressurturnier auf dem Schindlhof weit vorne platziert

Fritzens (fn-press). Isabell Werth (Rheinberg) und die von ihr trainierte Lisa Müller (Otterfing) konnten mit dem Dressurturnier im österreichischen Fritzens mehr als zufrieden sein. Während Isabell Werth mit Bella Rose und Don Johnson alle Prüfungen der beiden Grand Prix-Touren gewann, sicherte sich Lisa Müller mit Gut Wettlkam’s Stand by me OLD jeweils Platz zwei im Grand Prix und im Special und führte in der Kür ihren Birkhof’s Dave auf Platz drei.

Genau vor einem Jahr präsentierte Isabell Werth ihre jetzt 15 Jahre alte westfälische Stute Bella Rose nach langer Verletzungspause erstmals wieder in Fritzens auf der turniersportlichen Bühne. Dem Comeback beim Vier-Sterne-CDI auf dem Schindlhof der Familie Swarovski folgte bekanntlich gut zwei Monate später Doppel-Gold bei den Weltmeisterschaften in Tryon/USA. Als haushohe Favoriten kehrten Bella Rose und Isabell Werth nun in das Alpendorf zurück und gewann souverän sowohl den Grand Prix mit 82,957 Prozent als auch den Grand Prix Special mit 81,511. Grund zur Freude hatte die Rheinbergerin auch, weil ihre Schülerin Lisa Müller, Ehefrau des Fußballspielers Thomas Müller, mit ihrem Oldenburger Wallach Gut Wettlkam’s Stand by me immer besser zurecht kommt. Der Stedinger-Sohn platzierte sich im Grand Prix und im Special jeweils an zweiter Stelle und wurde im Special sogar mit 77,106 Prozent bewertet –­ persönliche Bestleistung des Paars.

Zweimal auf dem dritten Rang behauptete sich die Irin Judy Reynolds mit ihrem niederländischen Wallach Vancouver K. Im Special konnte sich Dorothee Schneider (Framersheim) mit der Stute DSP Pathetique steigern. Nach Platz sechs im Grand Prix gelang im Special der vierte Platz mit 73,468 Prozent. An fünfter Stelle schloss sich Ingrid Klimke (Münster) an. Sie erzielte mit dem Hannoveraner Hengst Franziskus 72,830 Prozent.

Die Kür-Tour bestritt Isabell Werth mit ihrem Routiner Don Johnson. Der inzwischen 18-jährige Hannoveraner v. Don Frederico erfüllte zwar die in ihn gesetzten Erwartungen, aber präsentierte sich in der Trabtour nicht ganz so souverän, wie man es von ihm gewohnt ist. Zum Kürsieg reichte es aber locker. 81,78 Prozent, so das Richterurteil. Somit hatte Don Johnson seiner Reiterin zwei weitere Siege beschert, denn auch den Grand Prix hatte der mächtige Braune gewonnen (75,652 Prozent).

Jeweils mit Platz zwei schloss Stefanie Schatz-Weihermüller den Grand Prix und die Kür ab. Die Berufsreiterin aus Bayreuth setzte ihren niederländischen Wallach C’est la Vie ein. In der Kür wurde das Paar mit 76,995 Prozent bewertet. Lisa Müller mischte auch in der Kür-Tour an der Spitze mit. Mit ihrem Deutschen Sportpferd DSP Birkhof’s Dave gelang ihr die drittbeste Kür des Tages (76,425). Für die österreichischen Gastgeber traten Belinda Weinbauer mit Fräulein Auguste und Stefan Lehfellner mit Fackeltanz OLD an. Sie belegten die Plätze vier und fünf.   hen

(Quelle: FN)

Marike Weber

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