Dressur

Frankfurt: Jessica von Bredow-Werndls Erfolgssträhne reißt nicht ab

Drei deutsche Damen vorne und Pfiffe für Fabienne Lütkemeiers Wertung Same procedure… Jessica von Bredow-Werndl hat ihren Triumph von gestern… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
16.12.2017 2 min lesen
Auch heute wieder erfolgreich: Jessica von Bredow-Werndl und Zaire E. (Foto: Stefan Lafrentz)

Drei deutsche Damen vorne und Pfiffe für Fabienne Lütkemeiers Wertung

Same procedure… Jessica von Bredow-Werndl hat ihren Triumph von gestern wiederholt: Sie siegte mit Zaire im Grand Prix Special in der Frankfurter Festhalle. Ihr Ergebnis heute: 75,529 Prozent. Für einen kurzen Schreckmoment sorgte das Paar während der Prüfung als die KWPN-Stute kurz vor A irgendetwas Erschreckendes entdeckte und fast stehen blieb. Dickes Kompliment: Schon wenige Sekunden später war sie wieder voll bei ihrer Reiterin und spielte ihre Stärken aus. Während der Prüfung wirkte Zaire für den Betrachter fast etwas eilig zwischendurch, beispielsweise im starken Trab oder in den Einerwechseln, doch die Reiterin erklärte: „Sie war heute eigentlich eher etwas faul.“ Und lachend ergänzte Jessica von Bredow-Werndl: „Ich hätte auch nie gedacht, dass ich das bei ihr mal sage.“ Das Paar insgesamt an diesem Wochenende: In Top-Form!

Platz zwei ging heute an Fabienne Lütkemeier und D’Agostino. Der 17-Jährige zeigte eine Runde aus einem Guss, mit einem kleinen Haker am Ende der Einerwechsel zwischen den Pirouetten. 9er gab es für die Serienwechsel, jede Menge 8er im gesamten Protokoll. Fabienne Lütkemeier strahlte „mega happy“ über die Form ihres ‚Daggi‘. Dritte wurde heute Victoria Michalke mit Novia. Keine Frage: die Stute ist in sehr guter Form, hat sich gerade in den vergangenen Wochen herrlich entwickelt. Heute hatten die beiden leider teure Fehler in beiden Einerwechseln. „Die Koordination für die Einerwechsel haben wir auf Gut Daxau gelassen“, schmunzelte Vicky Michalke, „aber sonst bin ich absolut zufrieden.“ Die Ergebnisse für die Plätze zwei und drei: 72,608 Prozent und 69,039 Prozent. Das Publikum in der Festhalle hielt die Noten für Lütkemeier und D’Agostino für zu niedrig und tat seine Meinung mit Pfiffen nach der Bekanntgabe der Wertung kund.

Das gesamte Ergebnis gibt es hier.

 

Quelle: dressursport-deutschland.de