Dressur

Dorothee Schneider freut sich auf ihr erstes Weltcup-Finale

Drei Fragen an Dorothee Schneider: Wie bereiten Sie sich und Sammy auf das Weltcup-Finale vor? Erstmal freue ich mich unheimlich… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
05.04.2018 2 min lesen
Schneider, Dorothee London – Olympische Spiele 2012 Siegerehrung Teamwertung © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Drei Fragen an Dorothee Schneider:

Wie bereiten Sie sich und Sammy auf das Weltcup-Finale vor?
Erstmal freue ich mich unheimlich auf mein erstes Weltcup-Finale. Ich bin mächtig stolz auf Sammy und darauf, dass wir es unter die drei besten Deutschen und an zweite Stelle des Weltcup-Rankings geschafft haben. Sammy hat vier tolle Qualis abgeliefert und ist momentan fit und motiviert. Das gilt es jetzt zu erhalten, um mit einem gesunden, durchlässigen und engagierten Pferd in diese tolle Stadt zu reisen. Auch wenn ein Weltcup-Finale mit das Größte ist, was man im Pferdesport erreichen kann, heißt das nicht, dass wir im Training jetzt ganz viel anders machen als sonst.

Sie können schon jetzt auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken. Macht Sie der Gedanke an ihr erstes Weltcup-Finale trotzdem noch nervös?
Natürlich ist es etwas Besonderes, deshalb fahre ich auch mit einem positiven Gänsehaut-Feeling nach Paris. Kalt lässt mich das nicht, aber ich freue mich einfach drauf und möchte versuchen unseren tollen Sport zu zelebrieren. Ich denke, wenn man sich gut vorbereitet, braucht man auch nicht nervös zu sein. Sammy lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen und strotzt vor Selbstbewusstsein. Er ist eher eine Rampensau und genießt den Applaus. Sammy weiß, dass er schön ist und präsentiert sich gerne, er konzentriert sich aber trotzdem auf das Wesentliche.

Mit welchen Zielen fahren Sie nach Paris?
Meine Devise ist immer das Bestmögliche zu geben und eine möglichst fehlerfreie Runde zu zeigen. Was am Ende dabei herauskommt steht auf einem anderen Blatt. Ich fände es klasse, wenn wir es unter die Top-Fünf schaffen. Aber im Pferdesport gehören eben immer zwei Lebewesen dazu, die eine Symbiose eingehen möchten. Wenn das gut läuft, wir beide fit und konzentriert bleiben, dann können wir auch vorne mithalten.

Quelle: FN Press