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Dressur, Turnierergebnisse

DJM Zeiskam: Rose Oatley holt Gold bei den Ponydressurreitern

Gold geht nach Schleswig-Holstein, Silber für Westfalen und Bronze für das Rheinland Zeiskam (fn-press). Eines der jüngsten Talente im Ponydressursattel… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
15.09.2019 3 min lesen
Symbolbild © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Gold geht nach Schleswig-Holstein, Silber für Westfalen und Bronze für das Rheinland

Zeiskam (fn-press). Eines der jüngsten Talente im Ponydressursattel aus dem diesjährigen Euro-Team legte mit drei souveränen Siegen in allen Wertungsprüfungen einen regelrechten Durchmarsch in Richtung Goldmedaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Zeiskam hin. Die erst zwölfjährige Rose Oatley aus Schleswig-Holstein wurde mit Daddy Moon Deutsche Meisterin vor Shona Benner aus Westfalen mit Der kleine Sunnyboy WE und Johanna Kullmann aus dem Rheinland mit Champ of Class.

„Ich bin stolz auf mein Pony. Dabei hatte ich noch beim Herausreiten aus der Prüfung das Gefühl, dass wir einen Fehler gemacht hätten. Aber als ich dann die Noten gesehen habe, dachte ich nur: Wow! Jetzt bekommt Daddy Moon erstmal eine Pause. Und dann möchte wir gerne im November bei den Aachen Dressage Youngstars starten“, so Rose Oatley (Lütjensee). Bis dahin bekommt der schicke Palomino v. FS Daddy Cool (9) sicher noch jede Menge Äpfel. „Er ist ein sehr verfressenes Kuschelmonster“, beschreibt die Schleswig-Holsteinerin ihren Sportpartner. Das war bei der Siegerehrung unübersehbar, als das Meisterpony unbedingt den Sonnenblumenstrauß probieren wollte. „Rose ist mit ihren zwölf Jahren ein ganz besonderes Talent und hat das hier mit drei gewonnenen Prüfungen eindrucksvoll bestätigt. Deswegen haben wir sie auch dieses Jahr schon mit zur Euro genommen. Da spielte das Nervenkostüm noch nicht ganz so mit, aber der Deutsche Meistertitel unterstreicht, dass sie noch eine tolle Karriere im Ponysattel vor sich hat und unsere Entscheidung richtig war. Daddy Moon ist ein Pony mit drei gleichmäßig guten Grundgangarten, bereits sehr routiniert und hat einen top Charakter“, so Bundestrainerin Cornelia Endres (Marl). Die Kür gewann das Newcomer-Paar mit 81,875 Prozent.

Silber ging an Shona Benner (Billerbeck) mit ihrem Pony Der kleine Sunnyboy WE, die bei der Pony-EM in Strzegom dieses Jahr Doppel-Bronze gewannen. „Shona ist eine ganz routinierte Reiterin, die einfach schon viel auf Championaten unterwegs war drei gleichmäßig gute Ritte präsentiert hat“, so die Einschätzung der Bundestrainerin. „Mein Pony hat sich hier richtig gut gezeigt. Insofern ist alles top und ich bin sehr zufrieden. Es ist für uns ein toller Saisonabschluss nach der Euro, und wir konnten nochmal zeigen, was wir können. Aber jetzt bekommt mein Pony erstmal Zeit zum Chillen und heute noch jede Menge Leckerlies“, so die Rheinländerin.

Ganz eng im Kampf um die Bronzemedaille im Ponydressurviereck wurde es zwischen Johanna Kullmann (Hamminkeln) mit Champ of Class und Lara Middelberg (Glandorf) mit Drink Pink. Dieses Duell konnte letztendlich Johnna Kullmann mit ihrem dritten Platz in der Kür für sich entscheiden. „Zeiskam war für mich ein ganz besonderes Turnier, weil es das letzte mit Champ of Class ist. Ich bin hierher gefahren, um die Deutschen Meisterschaften nochmal mit ihm zu genießen. Dass es jetzt noch Bronze geworden ist, ist wirklich klasse. Champi bleibt aber bei mir. Er ist ganz besonderes Pony, der mir so viel beigebracht hat. Er ist im Alltag ein kleiner Clown – und wenn ich ihn anschaue, kriege ich gleich gute Laune“, so die Rheinländerin, die ihre Rührung bei der Meisterehrung kaum verbergen konnte. „Für Johanna, deren Pony zur Euro nicht hundertprozentig fit war, ist der Gewinn der Bronzemedaille hier in Zeiskam ein toller Abschluss ihrer Ponyzeit“, freute sich Cornelia Endres. FN/ Tina Pantel

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Jaqueline Weidlich

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut. -Henri Cartier-Bresson