Dorothee Schneider mit Sammy Davis Jr., hier in Frankfurt. (Foto: Stefan Lafrentz)

Der Weltcup dreht sich spannend weiter

von Jaqueline
19. Januar 2018
19. 01
ca. 2 Minuten

Am letzten Januar-Wochenende dreht sich der Weltcup-Zirkus für die Dressurreiter weiter.

Nach fünf von neun Etappen sieht der Stand der Dinge so aus:
Dorothee Schneider liegt als beste Deutsche mit 55 Punkten auf Platz zwei des Weltcup-Rankings. Die Mannschafts-Olympiasiegerin hat ihre Punkte allesamt mit Sammy Davis jr. erritten. Eingestiegen ist das Paar mit Platz vier (80,315 %) in Lyon Anfang November. Es siegte Isabell Werth mit Emilio (86,115 %), aber als Vorjahressiegerin ist Werth ohnehin für das Finale in Paris gesetzt. So freute sich Schneider trotz Platz vier über die Punkte, die sonst Platz drei bekommt: 15 Weltcup-Punkte. Ähnlich war es in Stuttgart. Dort siegte ebenfalls Isabell Werth, dieses Mal mit Weihegold (87,575 %), und Schneider wurde mit Sammy Davis jr. Zweite (82,805 %). Dieses Mal erhielt Schneider so 20 Weltcup-Punkte, die es sonst nur für den Sieg gibt. In Salzburg Anfang Dezember haben Schneider und ‚Sammy‘ noch eins draufgelegt und haben mit 83,415 Prozent gewonnen.
Auf Platz fünf des Weltcup-Rankings liegt derzeit Jessica von Bredow-Werndl mit 42 Weltcup-Punkten. In Herning stieg die zweimalige Bronzesiegerin des Weltcup-Finales mit Platz fünf auf Zaire (75,90 %) in den Weltcup 2017-2018 ein. Es folgte Platz sechs, ebenfalls mit Zaire in Stuttgart (78,185 %). Und mit Unee BB landete von Bredow-Werndl in Salzburg auf Platz zwei (81,565 %).
Unter den Top Ten rangiert auch Mannschafts-Weltmeisterin Fabienne Lütkemeier, gleichauf mit der Österreicherin Belinda Weinbauer. Beide haben bisher 38 Weltcup-Punkte auf ihrem Konto. Lütkemeier ist wie Schneider in Lyon in den Weltcup gestartet und hat dort mit D’Agostino Platz sechs (75,225 %) belegt. Es folgte Platz fünf (78,190 %) in Stuttgart auf Fabregaz und Platz vier in Salzburg, ebenfalls auf Fabregaz mit 79,220 Prozent.
In das Geschehen um einen Finalstartplatz könnte auch noch Helen Langehanenberg eingreifen. Sie hat zwar bisher nur eine Station geritten – das war in Stuttgart und dort wurde sie mit Damsey Dritte (79,615 %) –, aber da vier Ergebnisse maximal in einer Saison zählen und noch vier Etappen ausstehen, ist noch alles möglich.
Am Ende dürfen die besten neun Reiter der Westeuropa-Liga zum Finale Mitte April in Paris. Aber Achtung: nur drei pro Nation. Der Titelverteidger, bzw die Titelverteidigerin, erhält einen zusätzlichen Startplatz zu den neun für die Liga. In diesem Jahr also Isabell Werth. Trotzdem dürfen nur drei pro Nation. Das bedeutet: Werth ist gesetzt und so können sich aus Deutschland nur noch zwei Reiter über ihre gesammelten Punkte, also das Ranking, qualifizieren.
Vier Etappen stehen noch aus: Amsterdam, Neumünster, Göteborg und ’s-Hertogenbosch.
In Amsterdam haben für Deutschland genannt: Isabell Werth mit Weihegold, Helen Langehanenberg mit Damsey, Jessica von Bredow-Werndl mit Unee und Fabienne Lütkemeier mit Fabregaz.
Am Freitag, 26. Januar, steht der Grand Prix in Amsterdam auf dem Programm, am Samstag, 27., folgt die Kür.

Weitere Infos: www.jumpingamsterdam.nl

 

Quelle: dressursport-deutschland.de

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