Dressur

Der Dressurausschuss-Vorsitzende Klaus Roeser zu den neuen Kaderstrukturen:

„Die DOSB-Reform der Leistungsstruktur hat auch im Pferdesport zu Umgruppierungen geführt. Die Anforderungen an die Mitglieder des Olympiakaders sind noch… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
12.12.2017 1 min lesen
Jessica von Bredow-Werndl und Unee BB. (Foto: Stefan Lafrentz)

„Die DOSB-Reform der Leistungsstruktur hat auch im Pferdesport zu Umgruppierungen geführt. Die Anforderungen an die Mitglieder des Olympiakaders sind noch einmal gestiegen. Diese Anforderungen hat der DOSB in Abstimmung mit dem DOKR aufgestellt. Der Spielraum für uns im Dressurausschuss wurde dadurch kleiner. Zudem haben wir insgesamt weniger Kaderplätze zur Verfügung. Acht sind es für den Olympiakader, aber die können wir zurzeit nicht voll nutzen, da wir nicht genügend Paare haben, die alle Anforderungen erfüllen. Der Kader, der nun gleich hinter dem Olympiakader anzusiedeln ist, ist der Perspektivkader mit vier Plätzen. Der Perspektivkader bedeutet jetzt sozusagen die Absicherung des Olympiakaders. Natürlich wurden alle bisherigen Kadermitglieder, die im negativen Sinn betroffen sind, von mir persönlich über die Veränderungen informiert und ich kann voll und ganz verstehen, dass diese Änderungen für einige Reiter in gewisser Hinsicht wenig motivierend sind. Ich kann nur jedem Reiter versichern, dass wir vom Dressurausschuss auch weiterhin – trotz oder gerade wegen dieser Änderungen – alle Augen offen halten werden. Auch für Reiter, die noch nicht oder nicht mehr Mitglied in einem dieser Kader sind.“

 

Quelle: dressursport-deutschland.de