Dressur

CHI Genf: Musikkür an Isabell Werth

Acht Paare traten zur Königsdisziplin der Dressur an, der freien Kür zur Musik, präsentiert von Jiva Hill Stables Die Zuschauer… Artikel lesen

Larissa Lienig
10.12.2017 2 min lesen
Isabelle Werth und Don Johnson FRH in Genf in der Musikkür. Photo © www.sportfotos-lafrentz.de

Acht Paare traten zur Königsdisziplin der Dressur an, der freien Kür zur Musik, präsentiert von Jiva Hill Stables

Die Zuschauer erhielten einen grossartigen Einblick in die künstlerische Seite des Dressurreitsports auf höchstem Niveau: Die Dressurkür nach Musik, präsentiert von Jiva Hill Stables. Die acht gemeldeten Paare stellten je ihre eigene Musik zusammen, so dass jeder Reiter und jede Reiterin die Qualitäten seines Pferdes demonstrieren konnte. „Es ist eine anspruchsvolle Arbeit, eine Kür zu kreieren“, sagt Isabell Werth, eine der grossen Favoritinnen … und am Ende Siegerin der heutigen Prüfung. „Ich selber stelle für jedes meiner Pferde ein eigenes Programm zusammen, das seiner Persönlichkeit und seinem Charakter gerecht wird, und ich arbeite mit einem Tonarrangeur zusammen, so dass das Musik-Takt-Zusammenspiel zu den verschiedenen Figuren passt.

Und diese akribische Arbeit zahlte sich offensichtlich aus. Die deutsche Dressurreiterin gewinnt zum siebten Mal in Genf, mit Don Johnson zur Musik von Queen (79.035%). „Es war nicht unsere beste Leistung, aber wir freuen uns sehr, unsere Saison hier so zu beenden“, sagt sie. Mit einer Traum-Kür erreichte die Lokalmatadorin Antonella Joannou den ausgezeichneten zweiten Platz mit einer Wertung von 75,845%, untermalt von den Melodien von Coldplay. „Es ist wie ein Sieg auf diesem Podium mit Isabell Werth und Patrick Kittel zu stehen“, sagt die Genferin sichtlich bewegt. „Das sind zwei Megastars des Dressursports, und es ist eine grosse Ehre, unter ihnen zu sein.“ Ihr Pferd, Dandy de la Roche CMF, gab heute alles, was es ihr erlaubte, ihre Halbschwester, Well Done de la Roche CMF unter ihrem schwedischen Reiter Patrik Kittel (75,150%) auf den dritten Platz zu verweisen. „Ich hatte erwartet, morgens um 7 Uhr in eine fast leere Halle einzureiten“, schmunzelte der schwedische Reiter. „Vielmehr trafen wir jedoch auf eine fantastische Stimmung mitten am Nachmittag, und ich liebte es! “

Pressemitteilung