Dressur

Budapest: Zaire auf Platz zwei im Weltcup

Jessica von Bredow-Werndl und Benjamin Werndl beste deutsche Starter in Ungarn Budapest (fn-press). Die Weltcup-Saison der starken Westeuropa-Liga beginnt zwar… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
30.09.2019 2 min lesen
Jessica von Bredow-Werndl und Zaire-E. (Foto: Stefan Lafrentz)

Jessica von Bredow-Werndl und Benjamin Werndl beste deutsche Starter in Ungarn

Budapest (fn-press). Die Weltcup-Saison der starken Westeuropa-Liga beginnt zwar erst Mitte Oktober, aber einige deutsche Dressurstars nutzen bereits das Weltcup-Turnier der Zentral-Europaliga in Ungarns Hauptstadt Budapest für eine Formüberprüfung. Auch wenn der Schwede Patrik Kittel der überragende Akteur war, konnten die deutschen Aktiven etliche vordere Platzierungen erzielen.

Der im Münsterland lebende Schwede Patrik Kittel feierte gleich drei Siege in Budapest: Er gewann sowohl den Grand Prix und die Weltcup-Kür als auch den Grand Prix der zweiten Dressurtour auf CDI3*-Niveau. Im Weltcup setzte er den Oldenburger Delauny OLD (v. Dr. Doolittle) ein. Nach seinem Sieg im Grand Prix mit 75 Prozent war der 43-Jährige auch in der Kür nicht zu schlagen: 78,375 Prozent lautete das Richterurteil. In beiden Prüfungen auf Platz zwei behauptete sich Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit der in den Niederlanden gezogenen Stute Zaire-E (v. Son de Niro). In der Kür erhielt das Paar 77,875 Prozent. Ihr Bruder Benjamin Werndl, Dritter im Grand Prix, platzierte sich mit dem Oldenburger Famoso (v. Farewell III) in der Weltcup-Kür an vierter Stelle (76,35). Zwischen die Geschwister schob sich die für Frankreich startende Morgan Barbancon Mestre mit dem Oldenburger Sandro Hit-Sohn Sir Donnerhall II (77,75).

Lisa Müller (Otterfing) rangierte mit dem Oldenburger Gut Wettlkam’s Stand by OLD (v. Stedinger) in der Weltcup-Kür an fünfter Stelle (75,8), Sönke Rothenberger (Bad Homburg) reihte sich mit dem Brandenburger San Amour-Sohn Santiano R an sechster Position ein (75,050).

In der zweiten Dressurtour mit Grand Prix und Grand Prix Special sichert sich der Schwede Patrik Kittel mit dem niederländischen Johnson-Nachkommen Eddieni den Sieg im Grand Prix, musste im Special allerdings den Luxemburger Nicolas Wagner mit dem Hannoveraner Quater Back Junior an sich vorbei ziehen lassen. Bestes deutsches Paar war in beiden Prüfungen Lisa Müller mit dem in Baden-Württemberg gezogenen Wallach Birkhof‘s Dave v. Denaro.   he

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