Alina Hahn punktet bei der EM-Sichtung

von Laura Starck
19. Mai 2018
19.05.2018
ca. 2 Minuten

Das Jahr 2018 ist für die Reiter der Kategorie Children Dressur ein Premierenjahr – zum ersten Mal sendet Deutschland dieses Jahr eine Mannschaft zu den Children-Europameisterschaften der Dressurreiter. Die erste Sichtung für diesen Saison-Höhepunkt absolvierten die Teilnehmer beim 82. Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier. ‘Children’ – das sind im Pferdesport die U14-Reiter, die nicht auf Ponys, sondern auf Großpferden an den Start gehen. Siegerin bei der ersten EM-Sichtung wurde Alina Hahn auf ihrer siebenjährigen Stute Riana. Ihr Ergebnis: 72,619 Prozentpunkte. Zweite wurde Isabelle Dülffer, die Schülerin von Mannschafts-Weltmeisterin Helen Langehanenberg ist und im Sattel von Ben Kingsley saß (71,488 Prozentpunkte). Platz drei ging an Anabel Huther auf Fürst Fidell mit 69,702 Prozentpunkten.

Die Aufregung stand der Siegerin deutlich im Gesicht, fassungslos nahm sie die Siegerschärpe entgegen. „Das war voll schön, hier vor das Schloss zu reiten. Das gibt einem noch mal so einen Schub.“ Lob für die Siegerin gab es von allen Seiten, auch von offizieller: „Alina hat einen richtigen Leistungssprung gemacht. Gerade auch noch einmal vom Lehrgang in Warendorf bis Wiesbaden. Man merkte, dass sie an sich gearbeitet hat und das gut umgesetzt hat, was Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen ihr mit auf den Weg gegeben hat“, betonte Caroline Roost, die in der AG Nachwuchs des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) für die Children zuständig ist. Zehn Tage vor dem PfingstTurnier hatte der Bundestrainer die besten U14-Dressurreiter bei einem Lehrgang gesichtet. 32 sind angetreten, 16 hatten danach eine Startgenehmigung für Wiesbaden bekommen.

Die 14-jährige Alina hat in Wiesbaden ihre führende Stellung in der Children-Klasse gleich doppelt demonstriert. Schon die Qualifikations-Prüfung hatte Alina mit 72,436 Prozent gewonnen und war von ihrem Erfolg selbst überrascht. Ihr erstes Turnier hat die Schülerin von Nadine Dieterle im zarten Alter von fünf Jahren bestritten, im Sattel sitzt sie noch viel länger: „Also eigentlich reite ich, glaube ich, schon immer. Meine Mama ist früher auch geritten“, erzählt die Doppelsiegerin.

Quelle: Pressemitteilung

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