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Aachen: Sönke Rothenberger dominiert Grand Prix Special

Zweiter Sieg mit Cosmo Aachen (fn-press). Nach ihrem Sieg im Grand Prix zum Auftakt des CHIO Aachen 2019 haben Sönke… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
20.07.2019 2 min lesen
ROTHENBERGER Sönke (GER), Cosmo 59 Aachen – CHIO 2019 Lindt-Preis Grand Prix Spécial CDI4* 19. Juli 2019 © www.sportfotos-lafrentz.de/Tomas Holcbecher

Zweiter Sieg mit Cosmo

Aachen (fn-press). Nach ihrem Sieg im Grand Prix zum Auftakt des CHIO Aachen 2019 haben Sönke Rothenberger und sein Wallach Cosmo auch den Grand Prix Special der Vier-Sterne-Tour gewonnen – und das mit einem deutlichen Vorsprung auf Platz zwei. Mit 82.213 Prozent führten sie das Klassement vor Isabell Werth und Emilio an, die 76.681 Prozent erreichten. Platz drei belegten Jessica von Bredow-Werndl und Zaire-E mit 76.191 Punkten.

Zum zweiten Mal in dieser Woche reckte Sönke Rothenberger (Bad Homburg) die Siegerfaust in den Soerser Himmel. Der 24-Jährige hatte auch allen Grund zum Jubeln. Mit seinem niederländischen Wallach Cosmo hatte er einmal mehr eine fehlerfreie und hochkonzentrierte Prüfung auf das Viereck gebracht. Die Belohnung dafür: Ein Ergebnis gespickt mit Wertnoten zwischen 8 und 10 für die schwierigsten Lektionen des Grand Prix Special. Bereits vor zwei Tagen hatten die beiden den Grand Prix mit mehr als 81 Prozent für sich entschieden. „Hier in Aachen zu reiten ist immer ein besonderer Kitzel. Es ist das größte und wahrscheinlich schönste Turnier der Welt. Da will man eine Topleistung abliefern“, sagte Rothenberger. „Ich habe schon die ganze Woche das Gefühl, dass Cosmo sich sehr wohlfühlt in der Arena. Mir gelingt es jetzt, die Energie, die er von Hause aus mitbringt, in der Prüfung in die richtigen Wege zu leiten.“

Erneut auf Platz zwei, wie schon im Grand Prix, schloss Isabell Werth (Rheinberg) mit ihrem westfälischen Wallach Emilio den Special ab. Nach Fehlern, unter anderem in den Galoppwechseln, kamen die beiden auf ein Gesamtergebnis von 76.681 Prozent. Um einen Platz nach vorne schoben sich Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) und ihre niederländische Stute Zaire-E mit 76.191 Prozent. Auch diese beiden kamen nicht ganz fehlerfrei durch die Prüfung. Dennoch machten die deutschen Starterpaare die Podest-Plätze unter sich aus.

Am morgigen Samstag steht ab 10 Uhr die Entscheidung im Dressur-Nationenpreis an. Die Startzeiten der deutschen Team-Reiter sind: 11.30 Uhr Helen Langehanenberg (Billerbeck) und Damsey FRH, 15.05 Uhr Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) und TSF Dalera BB, 15.15 Uhr Dorothee Schneider (Framersheim) und Showtime FRH, 15.35 Uhr Isabell Werth (Rheinberg) und Bella Rose. jbc

Alle Ergebnisse finden Sie unter resulting.chioaachen.de