Pferdreiter - Sitz auf!
Pferdreiter - Traumurlaub im Sattel

Aktuelles, Allgemein

Dr. Thomas Nissen wird 65

Kiel (fn-press). Am 28. Februar feiert Dr. Thomas Nissen, Zuchtleiter des Verbands der Züchter des Holsteiner Pferdes, seinen 65. Geburtstag…. Artikel lesen

Martina Brueske
27.02.2020 1 min lesen
FN Logo

Kiel (fn-press). Am 28. Februar feiert Dr. Thomas Nissen, Zuchtleiter des Verbands der Züchter des Holsteiner Pferdes, seinen 65. Geburtstag.

Aufgewachsen in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Schleswig-Holstein, trat Dr. Thomas Nissen nach Landwirtschafts-Studium und Promotion in Kiel und anschließendem Referendariat im Kieler Landwirtschaftsministerium 1988 die Nachfolge von Gerhard Gramann als Zuchtleiter des Verbands der Züchter des Holsteiner Pferdes an. Der Einsatz englischer Vollblüter und französischer Hengste führte unter seiner Leitung zu einer erfolgreichen Modernisierung des Holsteiner Pferdes. Nach Rückzug des Staates aus der Hengstkörung und -selektion 1989 arbeitete Dr. Nissen als Repräsentant des Holsteiner Verbandes am Aufbau und später an den Änderungen der gemeinsamen Zuchtverbandsordnung der deutschen Pferdezuchtverbände und der Neukonzeption der Hengstleistungsprüfung unter dem Dach der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit. Gleichzeitig war er im Holsteiner Verband maßgeblich an der Entwicklung der Verbandskörung inklusive neuer Körkommission und einem neuen Stuteneintragungs- und -leistungsprüfungssystem beteiligt. Bis heute ist er Mitglied der Arbeitsgruppe Hengstleistungsprüfung der FN sowie im Fachgremium Zuchtwertschätzung. Neben all seinen Aufgaben hat Dr. Nissen den Kontakt zu Wissenschaft und Forschung nie verloren. So ist der Holsteiner Verband Mitglied im Projekt IAFH (International Association of Future Horse Breeding), einem Zusammenschluss von Wissenschaft und Praxis einiger deutscher Pferdezuchtverbände zum Thema Genomanalyse beziehungsweise genomische Selektion beim Pferd. Darüber hinaus ist Dr. Nissen seit 1983 Dozent an der Christian-Albrecht-Universität in Kiel und betreut Diplom-, Master- und Promotionsarbeiten. Von 2004 bis 2018 war er Vize-Präsident der Weltzuchtorganisation (WBFSH). Hb

Themen in diesem Artikel