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Deutsches Team siegt im Nations Cup von Houghton Hall

Die deutsche Vielseitigkeits-Mannschaft hat den Nationenpreis im britischen Houghton Hall gewonnen. Mit dabei in Grobritannien waren: Josephine Schnaufer mit Sambucca,… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
30.05.2016 2 min lesen

Die deutsche Vielseitigkeits-Mannschaft hat den Nationenpreis im britischen Houghton Hall gewonnen. Mit dabei in Grobritannien waren: Josephine Schnaufer mit Sambucca, Peter Thomsen mit Horseware’s Barny, Bettina Hoy mit Seigneur Medicott und Josefa Sommer mit Hamilton.

Es war ein Auf und Ab zwischen den führenden Teams. In der Dressur legten die Deutschen vor, im nachfolgenden Springen drehten die Australier den Spieß um. Im abschließenden Geländeritt konnte sich die deutsche Mannschaft jedoch mit einem Endstand von 137,1 Minuspunkten die Spitzenposition zurückerobern. Nur vier Zehntel trennten die deutsche Equipe dabei von den Australiern, die ihnen dicht auf den Fersen waren. Auf Platz drei landete die französische Mannschaft mit 146,4 Minuspunkten.
Das beste Ergebnis erzielte die ehemalige Deutsche Meisterin der Jungen Reiter, Josephine Schaufer (25) mit Sambucca. Sie konnte die internationale Drei-Sterne-Nationenpreisprüfung (CICO3*) mit ihrem Dressurergebnis von 44,0 Minuspunkten auf Platz sechs in der Einzelwertung beenden.

Für Josephine Schnaufer war das hervorragende Abschneiden ihrer Stute Sambucca der größte Grund zur Freude: „Mein Pferd ist einfach großartig. Ich habe sie schon sehr lange und bin schon während meiner Zeit  bei den Jungen Reitern mit ihr gestartet. Auf einem Turnier in dieser Zeit hatte sie nach einer Prüfung eine Verletzung.“ Ein Schnitt, vermutlich von einem neidischen Kollegen, sorgte dafür, dass die Stute drei Jahre pausieren musste. „In dieser Zeit hat sie zwei Fohlen bekommen. Dass sie jetzt wieder so gut in Form ist, ist schon ein Wunder.“

Drei Plätze dahinter landete der zweimalige Mannschafts-Olympiasieger Peter Thomsen mit Horseware’s Barny, der im Gelände lediglich eine Sekunde zu langsam war. Mit 44,7 Minuspunkten wurde er Neunter der Einzelwertung. Peter Thomsen startete zum ersten Mal in Houghton Hall und fand nur lobende Worte für die Geländestrecke: „Es ist ein sehr guter Kurs, der interessante Aufgaben präsentiert. Die Pferde haben hier sehr viel lernen können, das gilt aber auch für die Reiter.“

Bettina Hoy hatte zwar die beste Dressur aller Teamreiter vorgelegt, musste aber zwei Abwürfe im Springen und 1,2 Zeitstrafpunkte hinnehmen und wurde schließlich 16te. Bettina Hoy über ihren Geländeritt: „Christ hat uns allen gesagt wir sollen schnell reiten. Ich habe mich nicht getraut langsamer zu sein.“ Mit 60,6 Minuspunkten konnte sich auch Josefa Sommer gut in dem 100 Teilnehmer zählenden Starterfeld behaupten (Platz 31), für das Team lieferte sie allerdings das Streichergebnis.

Quelle: www.grandprix-replay.com