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Crozet: Deutsche Dressurpaare dominieren – Jessica von Bredow-Werndl und Dorothee Schneider mit Weile in Führung

Crozet (fn-press). Die Reise hatte sich gelohnt: Im französischen Ort Crozet unweit des Genfer Sees beherrschten Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen)… Artikel lesen

Martina Brueske
23.08.2021 2 min lesen
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Crozet (fn-press). Die Reise hatte sich gelohnt: Im französischen Ort Crozet unweit des Genfer Sees beherrschten Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) und Dorothee Schneider (Framersheim) die Hauptprüfungen des Drei- und Vier-Sterne-Dressurturniers.

Die Veranstalter, die Jiva Hill Stables, hatten für ihre internationalen Gäste zwei Dressurtouren ausgeschrieben, eine als CDI4*, die andere als CDI3*. In den höher dotierten Prüfungen trat Jessica von Bredow-Werndl mit dem zwölf Jahre alten Hannoveraner Ferdinand BB (v. Florencio) an und münzte die Starts im Grand Prix und in der Kür jeweils in einen Sieg um (GP: 75,152, Kür 82,075). Im Grand Prix war ihr Dorothee Schneider, mit der Jessica von Bredow-Werndl vier Wochen zuvor gemeinsam Mannschafts-Gold bei den Olympischen Spielen in Tokio gewonnen hatte, dicht auf den Fersen. Die Reitmeisterin wurde im Sattel des 13-jährigen Falsterbo-Sohn Faustus mit 75,130 Prozent bewertet ­– 22 hundertstel weniger als die Siegerin. In der Kür fiel der Abstand zu von Bredow-Werndl etwas größer aus (80,705). Die deutsche Erfolgsbilanz machte Matthias Alexander Rath (Kronberg) mit dem dritten Platz perfekt. Er saß im Sattel des Hannoveraner Zucht- und Sporthengstes Foundation. Der Fidertanz-Sohn erzielte in der Kür 75,040 Prozent. In der Vier-Sterne-Tour startete auch Carina Scholz (Sassenberg). Sie repräsentierte mit ihrem Tarantino ebenfalls den Zuchtverband Hannover: Der Toronto-Sohn war im Grand Prix das drittbeste Pferd. Anders als ihre Landsleute hatte sich Carina Scholz nicht für die Kür entschieden, sondern für den Grand Prix Special. Auch in dieser Prüfung hatte die Konkurrenz keine Chance. Scholz und Tarantino gewannen mit einem Riesenvorsprung (75,277 Prozent). Auf den Plätzen zwei und drei behaupteten sich die Schweizerin Estelle Wettstein mit dem Oldenburger Wallach Quaterboy v. Quaterback (69,809) und die Französin Camille Cheret-Judet mit dem französischen Wallach Scoop Du Bois Luric (67,808).

Die Drei-Sterne-Prüfungen dominierten ebenfalls die Gäste aus Deutschland. Hier setzte sich im Grand Prix und im Grand Prix Special Dorothee Schneider mit DSP Sammy Davis jr. an die Spitze. Die Jury bewertete den 15 Jahre alten in Bayern gezogenen San Remo-Sohn im Grand Prix mit 75,957 Prozent und im Grand Prix Special mit 75,404. Mit diesen Ergebnissen konnte er den von Matthias Alexander Rath gerittenen Vize-Weltmeister der jungen Dressurpferde, Destcado FRH, locker auf Abstand halten. Der erst achtjährige Desperados-Sohn erreichte 72,717 bzw. 72,319 Prozent. Auf Platz drei im Special behauptete sich der Franzose Corentin Pottier mit dem in den Niederlanden gezogenen Totilas-Sohn Gotilas du Feuillard (70,809 Prozent im Special). Weitere deutsche Teilnehmer*innen waren n Crozet nicht am Start.     hen