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Bundesnachwuchschampionat: Jolie Marie Kühner und Del Piero gewinnen Finale der Pony-Springreiter*innen in Warstein

Warstein /(fn-press). Sie haben es wieder getan: Jolie Marie Kühner aus Bayern und der Holsteiner-Hengst Del Piero gewinnen das Bundesnachwuchschampionat… Artikel lesen

Martina Brueske
16.02.2022 2 min lesen

Warstein /(fn-press). Sie haben es wieder getan: Jolie Marie Kühner aus Bayern und der Holsteiner-Hengst Del Piero gewinnen das Bundesnachwuchschampionat Pony Springen. 9,2 und 9,5 lauten die Bewertungen im Finale in Warstein. Damit entscheiden sie zum zweiten Mal in Folge eine der wichtigsten Prüfungen für junge Ponyreiterinnen und –reiter für sich.

„Jolie hat starke Nerven bewiesen. Del Piero ist ein tolles Pony und sie ist sehr souverän geritten. Das war ein absolut verdienter Sieg“, lobt Pony-Bundestrainer Karl Brocks die Gewinnerin aus München.

Beim Bundesnachwuchschampionat der Ponys reiten die Finalistinnen und Finalisten zwei Stilspringprüfungen. Seit 2015 wird die wichtigste Prüfungen für junge Talente im Springsattel von der Horst-Gebrs-Stiftung unterstützt. Die besten vier Paare treten im Stechen um den Championatstitel an. In der Einlaufprüfung auf L-Niveau hatten Helena Becker (WEF) und Christoph Columbus mit 8,8 die Nase vorn. „Zwischen der Einlaufprüfung und dem Finale an Tag zwei habe ich eine klare Leistungssteigerung bei vielen Paaren gesehen. Da ist Nervosität abgefallen und sie haben tolle Runden gezeigt“, sagt der Bundestrainer.

So ging es auch dem Siegerpaar: Mit noch recht viel Go nach vorn lautete die Wertnote in der Einlaufprüfung 8,1. Im Finale, einer Ponystilspringprüfung der Klasse M mit Standardanforderungen, zeigten Jolie Marie Kühner und Del Piero dann ihre Souveränität: 9,2 lautete das Ergebnis im Umlauf. Karl Brocks: „Wir haben vier sehr starke Paare im Stechen gehabt, auch wenn dann noch einiges durcheinander gewirbelt wurde.“
Helena Becker und Christoph Columbus kamen mit der starken Note 9,1 aus dem finalen Umlauf, doch im Stechen war der Wurm drin. Auch für Antonia Häsler (SAC) mit For President B sowie Ava Ferch (BAY) mit Sweet Don lief es nicht ganz rund. „Wenn du als Letzte in den Parcours gehst und es bei den Paaren vor dir nicht so super lief, braucht es viel Nervenstärke, dann trotzdem so konzentriert abzuliefern. Das hat Jolie mit ihren zwölf Jahren super gemeistert.“ Mit 9,5 im Stechen holten sie den Sieg nach 2021 erneut nach Bayern.

Karl Brocks betont eben gutem Sport auch das gelungene Turnier; „Warstein als Veranstalter hat sich unheimlich viel Mühe gegeben, das Bundesnachwuchschampionat für die Kinder und ihre Familien zu einem tollen Erlebnis zu machen. Jedes Paar wurde vor dem Ritt auf der Leinwand vorgestellt, die Böden waren toll und in der schönen, breiten Halle ließ sich der Standardparcours hervorragend reiten.“ lau