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Walderlebnispfad: Reiter und Radler müssen draußen bleiben

Freising. Die Nachricht, dass jetzt Reiter und Radler die Wege des Freisinger Walderlebnispfades nutzen dürfen ist ein dringender Appell der… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
30.04.2018 2 min lesen
Symbolbild ( Foto:pixabay)

Freising. Die Nachricht, dass jetzt Reiter und Radler die Wege des Freisinger Walderlebnispfades nutzen dürfen ist ein dringender Appell der Stadt Freising. Die Kommune meint, dass durch die Benutzung die Wege beschädigt werden, zudem sei es für Fußgänger zu gefährlich.
Der Walderlebnispfad weist eine hohe Besucherzahl auf, vor allem Familien mit Kindern benutzen diesen Weg, so soll mehr Rücksicht genommen werden, da hätten Reiter und Radler keinen Platz. So weist die Stadtverwaltung Freising nochmal eindrücklich darauf hin, dass nach einer Abstimmung mit den Bayrischen Staatsforsten, der Walderlebnispfad und Trimm-dich-Pfad für Mountainbiker und Reiter gesperrt ist.
Stadt-Pressesprecherin Christl Steinhart: „Beide Wege sind – verkehrsrechtlich eindeutig ausgeschildert – ausschließlich den Fußgängern vorbehalten.“
Neben einer teils erheblichen Beschädigung der Wege durch Räder und Pferde, hatten Beschwerden von Laufsportlern und Spaziergängern, die sich durch Reiter und allzu forsche Biker gefährdet sahen, bereits im Jahr 2005 zu diesem Rad- und Reitverbot auf Walderlebnis- und Trimm-dich-Pfad geführt. „Insbesondere Radler“, stellen Stadtverwaltung und Forstbetrieb Freising fest, „sollen nochmals ausdrücklich an das aus gutem Grund bestehende Verbot erinnert werden“. Leider sorgen die Biker immer wieder für Verärgerung bei den erholungssuchenden Besuchern des Walderlebnispfads. Steinhart warnt: „Für Unfälle, die aus einer widerrechtlichen Nutzung mit Rädern entstehen, können die Verursacher haftbar gemacht werden.“
Dabei gäbe es Alternativen: „Für Reiter und Radler steht der weit überwiegende Teil des ausgebauten Forststraßennetzes kostenlos zur Verfügung.“ Davon abzweigende Erdwege und der reine Waldboden hingegen dürfen, entsprechend des Bayerischen Naturschutzgesetzes – im Regelfall weder von Pferden noch von Radlern genutzt werden. Insbesondere die zahlreichen Mountainbiker werden von den zuständigen Stellen dringend gebeten, diese Regelung zu berücksichtigen und keine Querfeldeinfahrten zu unternehmen.

Quelle: www.merkur.de