Unbekannte spannen Angelschnur über Reiterweg

von Jaqueline Weidlich
23. Mai 2018
23.05.2018
ca. 1 Minuten

In der kleinen Gemeinde Gaaden in Niederösterreich wurde der fünfzigjährigen Reiterin ihr sonntäglicher Ausritt fast zum Verhängnis. Unbekannte spannten in Kopfhöhe eine Angelschnur, in der sie sich verfing.
Die Frau war mit ihrem Pferd in einem flotten Trab durch den Wienerwald im Bezirk Mödling unterwegs, als sie gegen ein unsichtbares Hindernis stieß. Die Angelschnur war über den Radweg gespannt und nur für die Höhe von Reitern ausgerichtet. Ihre schnelle Reaktion ist es zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passiert ist. „Ich habe im allerletzten Moment bemerkt, dass ich eine Schlinge um den Hals habe und den Kopf zur Seite gedreht. Das war lebensgefährlich und hätte ganz böse ausgehen können!“, so Jutta noch immer wütend zu der Online-Zeitung „Heute“.
Die Reiterin wurde im Gesicht und am Hals verletzt – sie erstattete Anzeige. Eine ihrer Freundinnen beobachtete indes einen Mann, wie er im Wald Lianen in Kopfhöhe befestigte. Sie sprach ihn an und wurde massiv bedroht: „Er sagte, wenn sie nicht verschwindet, schlachtet er ihr Pferd ab“, schildert Jutta.

In Schwand (OÖ) kam es übrigens zu einer ähnlich gefährlichen Situation: Eine Bikerin konnte gerade noch einem Draht ausweichen, den ein Jäger zwischen Bäumen gespannt hatte.

Quelle: www.heute.at

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