Trakehnerzucht in Florida schwer von Hurrikan Michael getroffen

von Larissa Lienig
16. Oktober 2018
16.10.2018
ca. 1 Minuten

Nur wenige Wochen nachdem Hurrikan Florence die Ostküste der USA überrollt hat, sorgte der Wirbelsturm Michael erneut für großes Chaos. Diesmal in Florida. Schwer von dem Sturm getroffen wurde vor allem die Trakehnerzucht auf Joe Pimentels Aqua Farms.

Pimentel hält den Vorsitz der Trakehner Association of North America (TANA) inne und zählt mit seinen Aqua Farms zu den größten Züchtern der Rasse in Nordamerika. 75 Pferde, darunter mehrere preisgekrönte Hengst, leben auf der 100 Hektar großen Anlage in Panama City.

Der Sturm, der zunächst nur als “disturbance”, also eine Störung, eingestuft wurde, steigerte sich am Anfang der Woche zu einem Hurrikan nur knapp unter der Stufe 5, die Windgeschwindigkeiten ab 250 Stundenkilometern beschreibt. Mit voller Wucht traf Michael dann das Gestüt von Joe Pimentel – mit katastrophalen Folgen. Das Dach der Stallungen, in der die Hengste untergebracht waren, wurde heruntergefegt und die Reithalle wurde zerstört. Die Sprecherin der TANA, Marie Larson, spricht von einem Schaden von einer Million US-Dollar.

Tragischer Weise kam in dem Sturm auch eine Zuchtstute um, die erst im September ein Fohlen geboren hatte, das als Waise zurück blieb. Ein weiteres, verletztes Pferd konnte nur noch eingeschläfert werden. Eine Tierärztin war vor Ort, sobald es die Ausmaße des Sturms zuließen, um die verletzten Tiere zu behandeln. Ein Transporter soll das verwaiste Fohlen und andere Pferde in eine sichere Obhut bringen, solange die Aufräumarbeiten andauern.

Joe Pimentels Schwester hat eine GoFundMe-Kampagne organisiert, über die man Geld für den Wiederaufbau der Farm spenden kann.

Quelle: Horse Nation 

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