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Starkes Starterfeld beim Signal Iduna Cup

Beim Signal Iduna Cup in Dortmund sind auch in diesem Jahr wieder Reiter wie Michael Jung, Anabel Balkenhol oder Isabel… Artikel lesen

Larissa Lienig
21.02.2018 3 min lesen
Michael Jung, hier auf fischerSolution in Stuttgart, ist in Dortmund mit von der Partie. (Foto: Stefan Lafrentz)

Beim Signal Iduna Cup in Dortmund sind auch in diesem Jahr wieder Reiter wie Michael Jung, Anabel Balkenhol oder Isabel Werth mit dabei.

Dieses Jahr findet der Signal Iduna Cup vom 22-23. März in der Westfalen Halle Dortmund statt. Geboten wird Spring-und Dressursport auf hohem Niveau. Außerdem ist das Finale des FEI World Cup Vaulting wieder mit dabei. „Zu 100 Prozent steht das Starterfeld noch nicht fest, da noch die Nennung noch offen ist“, sagt Oliver Schulze Brüning vom Reiterverband Münster. Doch Bundestrainer Otto Becker ist zuversichtlich, dass sich noch mehr Topreiter dazu entscheiden, an den Start zu gehen. „Ich kann schon einmal sagen, dass Lars Nieberg und Toni Hassmann an den Start gehen“, sagt Becker. Die Veranstaltung sei immer noch Tradition und ein Ansporn für die Reiter, sich in Dortmund gut zu präsentieren. Es gäbe zwei Blöcke von Reitern: welche, die sich bereits qualifiziert haben und welche, die sich am Freitag oder Samstag für den Großen Preis der Bundesrepublik, der gleichzeitig das Finale der MITSUBISHI MASTERS LEAGUE ist, qualifizieren müssen.

Starterfeld noch nicht komplett

Auch Vielseitigkeitsreiter Michael Jung geht an den Start. „Michael ist ein absolut genialer Reiter, wenn er das passende Pferd hat“, sagt Springreiter Markus Renzel. Außerdem habe jeder das Zeug, sich vorne zu platzieren. Doch er selbst habe momentan etwas Pech, da sein Nummer Eins Pferd sich verletzt hat. Mit Stella 981 habe er ein gutes, junges Pferd, welches diesen Aufgaben gewachsen sei. „Ich werde mich voll auf das Championat am Samstag konzentrieren, da das die Qualifikation für Sonntag ist“, sagt 46-Jährige Reiter weiter. Ein weiteres Highlight ist das Jump and Drive am Samstagabend. „Letztes Jahr hat uns ein Reiter, der eigentlich als zweites an den Start gehen sollte, zum Lachen gebracht“, sagt Kaspar Funke von Escon Marketing, über die Prüfung. Michael Beckmann hatte das Sakko ausgezogen und ist im FC Schalke 04-Trikot gesprungen. Das wurde zum Anlass genommen, dass in diesem Jahr die Reiter statt eines Turniersakkos ein Trikot eines Fußballvereines ihrer Wahl tragen können.

Desperados ist zurück

Auch bei den Dressurreitern steht das Starterfeld noch nicht. Doch Christina Bröring-Sprehe hat angekündigt, dass Desperados FRH nach einer Verletzungspause in Dortmund wieder an den Start geht. „Tina und Desperados muss man immer ernst nehmen“, sagt Dressurreiterin Anabel Balkenhol, die selber mit Heuberger TSF in Dortmund starten wird. Heuberger habe für sie Potential. Doch auch mit Reiterinnen wie Isabel Werth und Dorothée Schneider müsse man rechnen, da beide Reiterinnen mehr als nur ein gutes Pferd zur Verfügung haben. Diese würden ihre Pferde gezielt einsetzen und für die entsprechenden Aufgaben vorbereiten. „Für mich ist der Grand Prix Special das Herzstück der Dressur, da er die klassische Reitweise zeigt“, sagt Balkenhol über die Dressur.
FEI World Cup Vaulting auch mit dabei

Weltcup Entscheidung im Voltigieren

Auch das Weltcupfinale der Voltigierer wird dieses Jahr erneut in Dortmund ausgetragen. Die Damen und Herren treten in der Einzelwertung an. Doch auch im Pas de deux wird der Weltcupsieger ermittelt. Bei den Damen muss man Anna Cavelaro nicht am Start, da sie keine Weltcupwertung gegangen ist. „Dafür muss man mit den Franzosen und Lukas Heppler aus der Schweiz rechnen“, sagt der deutsche Voltigierer Viktor Brüsewitz. Er selbst war bisher noch nicht in Dortmund am Start gewesen, doch er freue sich auf die Atmosphäre in Dortmund. „Die nehme ich beim Einlaufen wahr. Aber beim Voltigieren selber konzentriere ich mich nur auf die korrekte Ausführung der Figuren“, sagt Brüsewitz abschließend.

Text: Jenny Musall