Schützenkönigspaar führte auf Friesen die Parade an

von Jaqueline
04. Juni 2018
04. 06
ca. 1 Minuten

In Gerresheim ritten der Regimentskönig Horst Cönen und seine Frau Nina auf Friesen im Schützenumzug mit. Sie tauschten die Kutsche gegen den Sattel, was an alte Zeiten erinnerte. Dafür fuhren Monsignore Oliver Boss und Kaplan Sebastian Lambertz mit der Kutsche.
So erscheint das Bild erstmal ungewöhnlich, dass das Königspaar auf dem Rücken von Pferden unterwegs ist und nicht in der Kutsche. Doch dafür hatten die beiden direkt eine Antwort parat, „Wir haben ein altes Bild von 1920 gesehen. Da ritt das Paar vor der 3 (der Gerresheimer Straßenbahn) her. Das sah so schön aus“, erzählte Nina Cönen. So ließen die beiden dieses alte Bild, im hier und jetzt, wieder aufleben. „Wir haben hier ein wenig was auf den Kopf gestellt, aber der Vorstand ist ja flexibel“, sagte die 50-Jährige. Das aufwendige Kostüm, das sie trug, stammt zwar nicht aus den 20ern, ist aber ein historisches Reitkostüm. „Ich habe die schönste Königin von Düsseldorf“, sagte der König stolz.

Dieses Jahr standen die Pferde und deren Reiter ganz im Mittelpunkt der großen Gerresheimer Schützenparade. Angeführt wurde der sonntägliche Umzug von den imposanten zwei Friesen-Hengsten, auf denen Horst Cönen und seine Frau Nina ritten. Hinter ihnen sorgten 60 weitere, berittene Pferde für einen würdigen Auftakt. Horst Cönen ist Mitglied im Reitercorps  so war die Fahrt in der Kutsche gar keine Option. Zum Glück reitet auch die 50-jährige Nina schon ihr Leben lang. „Ich freue mich sehr, dass ich heute hier mitreiten kann“, sagte sie. Als Nichtmitglied bei den Schützen habe sie ja sonst nicht die Gelegenheit, als Reiterin im Zug dabei zu sein.

Quelle: www.rp-online.de

Weitere Artikel

Larissa Lienig - 
12. Dezember 2018
ca. 1 Minuten
Jaqueline - 
11. Dezember 2018
ca. 1 Minuten