Olympische Jugendspiele ohne Deutschland

von Stina Berghaus
17. Januar 2018
17.01.2018
ca. 2 Minuten

Die Spiele sind eröffnet, heißt es Anfang Oktober in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Nein, wir haben uns nicht im Datum geirrt: Denn gemeint sind die dritten Olympischen Jugend-Sommerspiele. Dort ist auch der Reitsport vertreten, Springreiten um genau zu sein. Warum Deutschland nicht dabei ist und welche Nationen in den Parours reiten dürfen, erfahren Sie hier.

Buenos Aires/ARG – Einmal olympische Luft schnuppern, die Atmosphäre genießen, wenn die besten Athleten verschiedener Sportarten aufeinandertreffen, ihr Bestes geben, um Gold kämpfen, Erfahrungen austauschen. Für die meisten Sportler bleiben die Olympischen Spiele immer ein Traum. Aber seit 2010 kann der zumindest als Junior-Version schon in Erfüllung gehen, denn seitdem gibt es die Olympischen Jugendspiele für Athleten zwischen 14 und 18 Jahren. Bei den Sommerspielen sind auch die Reiter mit an Bord, besser gesagt die Springreiter, die auf zugelosten Pferden an den Start gehen. In diesem Jahr finden die dritten Olympischen Jugend-Sommerspiele vom 6. bis 18. Oktober in Buenos Aires statt.
30 Nationen sind im Parcours vertreten – Deutschland ist auch dieses Mal nicht dabei. Der Grund: Für die europäischen Reiter war das Abschneiden bei den letzten Europameisterschaften in Samorin entscheidend. Dort gewannen die deutschen Junioren zwar Mannschaftsbronze, aber in der Einzelwertung hat es nicht fürs Ticket nach Buenos Aires gereicht.

Die qualifizierten Nationen im Reiten sind: Ägypten, Argentinien, Australien, Belgien, Bolivien, Brasilien, Großbritannien, Haiti, Honduras, Hongkong, Italien, Iran, Irak, Jordanien, Katar, Kirgistan, Mauritius, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Panama, Paraguay, Sambia, Simbabwe, Südafrika, Ungarn, USA, Usbekistan, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate.

2010 bei der Premiere der Olympischen Jugendspiele in Singapur (SGP) gewann der Grieche Marcelo Chirico Gold und das gemischte Team Europa mit Martin Fuchs (SUI), Wojciech Dahlke (POL), Valentina Isoardi (ITA), Carian Scudamore (GBR), Nicola Philippaerts (BEL).

2014 fanden die Spiele in Nanjing (CHN) statt. Sportlicher Direktor der Reitwettbewerbe war dort übrigens der Herforder Lars Meyer zu Bexten. Die Neuseeländerin Emily Fraser gewann Einzel-Gold. Europa machte erneut Team-Gold klar, dazu gehörten Matias Alvaro (ITA), Michael Duffy (IRL), Jake Saywell (GBR), Filip Agren (SWE), Lisa Nooren (NED).

 

Quelle: Reiter Revue

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