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Olga Hofmann (68) auf „Walla Whiz Keen“ triumphiert im Non-Pro-Finale bei Ludwig Quarter Horses

Olga Hofmann mit Walla Whiz Keen / Foto: Lux-Company Der Anfang ist gelungen, und die Veranstalter der „1. German-NRHA-Maturity“ waren… Artikel lesen

Larissa Lienig
13.06.2017 2 min lesen
Olga Hofmann mit Walla Whiz Keen / Foto: Lux-Company
Olga Hofmann mit Walla Whiz Keen / Foto: Lux-Company

Der Anfang ist gelungen, und die Veranstalter der „1. German-NRHA-Maturity“ waren zufrieden. „Wir haben guten Sport in den Finals gesehen, und Fabian Boiron sowie Alexander Ripper haben verdient die zwei vorderen Plätze belegt“, kommentierte Grischa Ludwig das sportliche Fazit des Highlights auf der Premieren-Veranstaltung.

Für die Finalläufe hatten sich 17 Teilnehmer in der Open (Professionals) qualifiziert. Der letzte Starter in der Bahn war Fabian Boiron aus Frankreich, der „Jac Whiz“ gesattelt hatte. Bei der Bekanntgabe des Ergebnisses stand fest, dass die Wertungsrichter den Franzosen einen halben Punkt vor Alexander Ripper (Fürth) mit „Hollys Electricspark“ auf Platz eins im Endklassement platziert hatten. Auf Rang drei und vier sahen die Juroren Lokalmatador Grischa Ludwig (Bitz, 217,5 & 217,0) auf „CC Nite Rider“ und im Sattel von „Shine N Step“. Der zweifache Doppel-Europameister (2003 und 2013) Alexander Ripper freute sich über den Silberrang. „Mein Hengst wird von Tag zu Tag sicherer und besser. Der Grund wird sein, dass ich ihn nun täglich trainieren kann. Ich hoffe nach diesem Leistungsschub in die richtige Richtung auch, dass mich Bundes­trainer Nico Hörmann für die EM in der Schweiz nominieren wird.“

Bei den Finalläufen in der Non-Pro-Klasse war Olga Hofmann im Sattel von „Walla Whiz Keen“ mit 215 Punkten nicht zu bezwingen. Mit einem Zähler Vorsprung siegte sie nach einem couragierten Ritt vor Tina Wilk mit „Spark N Silver“ und dem drittplatzierten Fabian Strebel (Schweiz, 213) mit „Ruf Lil Diamond“. In der „Custom Del Cielo“-Abteilung wurde ebenfalls Olga Hofmann auf Platz eins gesetzt und Tina Wilk zweitplatziert. Auf dem Bronzerang kam Aniek Hagelaars (Niederlande, 212) mit „FS Rio Good Gunner“ ins Ziel.

Die Siegerin im Finallauf Olga Hofmann ist eine Späteinsteigerin in den Reitsport. Die heute 68-Jährige begann 1996 mit der Disziplin Reining und startet jährlich noch auf zirka zehn Turnieren. Ihren Triumpf feierte die „Hobby“-Züchterin auf dem selbstgezogenen Quarter-Horse-Wallach „Walla Whiz Keen“, der aus der vierten Generation ihrer Stuten stammt. Auf die Frage, ob sie mit diesem Erfolg gerechnet habe, antwortete sie spontan: „Ja“, ich kenne die Fähigkeiten des Pferdes, und wenn wir beide topfit sind, ist immer ein Sieg möglich. Reiten hält mich jung. Und selbstverständlich halte ich mich auch zusätzlich noch mit täglicher Gymnastik fit.“

Pressemitteilung