Judith Rakers:  Abenteuer Pferd

von Jaqueline
22. Mai 2018
22.05.2018
ca. 2 Minuten

Die Journalistin, Moderatorin und Pferdeliebhaberin Judith Rakers präsentiert jeden Mittwoch im NDR Fernsehen eine neue Dokureihe über neue Seiten der ihr fremden Pferdewelten. In jeder Folge der Sendung stellt sie sich neuen Aufgaben rund um das Thema Pferd. Wer noch mehr über Judith Rakers und ihre Beziehung zu Pferden erfahren möchte, kann sich auf das noch folgende exklusive Interview mit ihr freuen.

Nach Episoden über das Westernreiten und Kutsche fahren, wird morgen um 21:00 Uhr (Mittwoch, der 23.05.2018) eine Folge über Kaltblüter ausgestrahlt.

Einen ersten Einblick bekommt die „Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers bei der Europameisterschaft im Holzrücken, die alle zwei Jahre in Wendlinghausen, NRW, stattfindet. Als Holzrücken bezeichnet man den Transport von gefällten Bäumen, wofür hauptsächlich Kaltblüter verwendet werden. Seit den 1960er-Jahren wurden die Pferde weitestgehend durch Maschinen ersetzt. Heute werden die sogenannten Rückepferde wieder zunehmend propagiert, da sie im Gegensatz zum maschinellen Arbeitsablauf viele Vorteile bieten. Nicht zuletzt weil sie dem Waldboden weniger Schaden zufügen, sondern auch durch unwegsames Gelände ihre Arbeit erledigen können. Jorin Handtmann kann so als „Pferderücker“ den Wald schonend durchforsten. Er und seine Vierbeiner können bis zu 200 Baumstämme am Tag aus dem Wald ziehen. Für ihn sei das eine anstrengende, aber auch zufriedenstellende Arbeit, unter anderem um die Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft weiter auszubauen.

In der Folge am Mittwochabend wird man Jorin Handtmann bei seiner täglichen Arbeit begleiten. Man kann darauf gespannt sein, wie sich die Moderatorin, die selber nur drei Warmblüter besitzt und Vielseitigkeit reitet, sich in der Männerdomäne und bei den großen, kräftigen Kaltblütern zurechtfindet. Es wird alles rund ums Verladen, das Aufzäumen der Pferde und das Ziehen der Baumstämme gezeigt. Die Kaltblüter wiegen bis zu 300 Kilogramm, mehr als Warmblüter und können dabei bis zu 600 Kilogramm mit ihrer reinen Muskelkraft ziehen. Schafft sie es, dass ein 800 Kilogramm schwerer Kaltblüter auf ihr Kommando hin schwere Baumstämme aus dem Wald transportiert?

Kaltblüter werden häufig als „sanfte Riesen“ bezeichnet, da sie sich die großen, schweren Tiere im Gegensatz zu Warmblütern durch ein ausgeglichenes und ruhiges Gemüt auszeichnen. Daher werden sie oft als Arbeitspferde eingesetzt und weniger als Wettkampfpferde, außer es geht im Turnier darum, schwere Wagen, oder eben Baumstämme zu ziehen. Die Mähne, das Fell und der Schweif sind oft relativ dick, an den Fesseln findet man häufig einen dicken Behang. Ein Merkmal, welches sie recht wetterbeständig macht. Früher wurden die intelligenten Pferde als Arbeitstiere gezüchtet, bis sie immer mehr durch Maschinen ersetzt wurden. Heute erleben sie wieder einen Aufschwung in der Landwirtschaft, auch wenn viele Rassen vor dem Aussterben bewahrt werden müssen.

In diesem Zusammenhang zeigt „Abenteuer Pferd“ außerdem den Besuch Judith Rakers in Gut Kamp, der Heimat der Rasse Schleswiger Kaltblut. Bente Isenberg erklärt, wie sie die Rasse vor dem Aussterben geschützt hat.

Wer mehr über die Thematik erfahren möchte und bei wem das Interesse geweckt wurde, kann morgen Abend um 21:00 Uhr bei der letzten Folge „Judith Rakers: Abenteuer Pferd – Kaltblüter“ einschalten und das später folgende Exklusivinterview bei uns nachlesen.

Quelle: www.ndr.de

 

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