Jessica von Bredow-Werndl startet mit ihrer neuen Stute Dalera durch

von Jaqueline Weidlich
08. Juni 2018
08.06.2018
ca. 2 Minuten

Wer kennt sie in der Reitsportszene nicht: Jessica von Bredow-Werndl. Die 32-jährige erfolgreiche Dressurreiterin hat nicht nur privat ihr Glück gefunden, nachdem im vergangenen August ihr Sohn geboren ist. Auch sportlich will sie mit ihrer neuen Stute TSF Dalera BB durchstarten, ein Name der im Gegensatz dazu noch recht unbekannt ist. Aber das will Jessica von Bredow-Werndl ändern und genau damit fängt sie heute an.
Sie nimmt an diesem Wochenende an den Deutschen Meisterschaften in Balve teil. Heute Morgen fand die Qualifikationsprüfung der Klasse S**** statt, und Jessica von Bredow-Werndl ist vorne mit dabei. Sie startet sogar gleich mit zwei Pferden, ihren beiden Mädels, wie sie sagt. Von den 14 Startern ging sie als Sechste mit Zaire-E und als Letzte mit TSF Dalera BB, kurz Dalera ins Rennen und belegte damit Rang drei und fünf. Mit diesem Ergebnis ist sie für das Finale morgen doppelt qualifiziert.

 

Dalera ist ihr erster Trakehner, den sie reitet. Sie habe ein einfühlsames Wesen, sei etwas ganz Besonderes. Sie ist vor allem sehr verschmust und anhänglich. „Sie fasziniert auch mit ihrer Ausstrahlung und nimmt einen richtig ein, wenn man in den Stall kommt“, so die Reiterin über ihr Pferd indem oben zu sehenden Video. Die Stute gehört Beatrice Bürchler-Keller und wurde 2007 geboren. Ihr Talent konnte sie schon beim Louisdor-Finale 2017 in der Frankfurter Festhalle unter Beweis stellen, welches sie mit von Bredow-Werndl im Sattel, gewann. „Dieses Finale der besten Nachwuchspferde Deutschlands im Grand-Prix-Sport zu gewinnen war unerwartet und trotzdem unbeschreiblich toll. Ich glaube, sie hat allen gezeigt was in ihr steckt und dass sie wirklich eine ganz tolle Zukunft haben kann“ schwärmt Jessica von Bredow-Werndl. Auch der Grand-Prix Spezial in München letzten Monat konnte das Paar für sich entscheiden.

 

Für die Reiterin ist es wichtig, so viel Abwechslung wie möglich in das tägliche Training zu integrieren. Dazu gehört, sooft wie möglich auszureiten, grasen, auf die Koppel zu gehen, sowohl auf der Rennbahn, als auch auf dem Platz und im Wald zu trainieren. Das soll nicht nur dazu beitragen, dass Mensch und Tier Spaß haben, sondern die Beziehung und das Vertrauen zwischen beiden gestärkt werden soll. Jessica von Bredow-Werndl erklärt, dass „es bei Dalera zwar so ist, dass sie hochsensibel, aber gleichzeitig auch eine richtig coole Socke ist“.

Vielleicht kann es Dalera sogar schon auf das Treppchen der Deutschen Meisterschaften schaffen, die momentan beim Balve Optimum ausgetragen werden.

Text:Louisa Trippe

 

 

 

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