Fußball meets Springen beim Jump and Drive des Signal Iduna Cup

von Larissa Lienig
25. März 2018
25.03.2018
ca. 2 Minuten

Letztes Jahr hatte sich Michael Beckmann sein Turniersakko vorm Start im Parcours ausgezogen und ritt im Schale-Trikot. Das fand Dr. Kaspar Funke von Escon Marketing so originell, dass er für das Jump and Drive Reiter in Fußballtrikots antreten ließ.

So ritten am Samstagabend Springreiter in Fußballtrikots durch die Westfalenhalle in Dortmund. Initiator Michael Beckmann hatte dieses Jahr auch noch einen draufgesetzt. Er hatte über seinen Helm noch eine Mütze seines Vereins, dem FC Schalke 04, über den Reithelm gezogen. Vor dem Start erhielt Beckmann, wie fast jeder Reiter an diesem Abend, eine Botschaft des Vereins. Nach seinem Ritt ließ es sich Beckmann nicht nehmen, die Flagge seines Vereins aus dem Auto zu holen und zu schwenken. Laura Hetzel im Borussia Mönchengladbachtrikot durfte mit ihren 17 Jahren noch nicht selber ans Steuer. Das hatte Vater Holger Hetzel übernommen und beide waren mit 79,06 schnell.

Ein ganz anderes Problem hatte Toni Hassmann im Trikot des FC Bayern München: Sein Pferd verweigerte am Sprung des BVB, sodass Toni vom Hals aus über den Sprung rutsche und ohne Pferd zum Auto rannte. Das Pferd wurde von einem Pfleger eingesammelt und nach draußen gebracht. „Mein Pferd hat sich wohl gedacht: Nö, das kannst du alleine machen“, grinst Hassmann über die Verweigerung des Vierbeiners. Nach dem letzten Reiter eroberte Michael Beckmann noch die Halle mit einigen Fans des FC Schalke 04. Doch die Reiter der Borussia Mönchengladbach ließen das nicht auf sich sitzen und stürmten ebenfalls mit ein paar Kollegen in Trikots des Vereins die Halle. Am Ende war Jan Wernke im Werder Bremen Trikot der Schnellste und düste auf einem E-Bike durch die Halle.

Ergebnisse

1. Werder Bremen, vertreten durch Jan Wernke in 74,54 Sekunden
2. Manchester United vertreten durch Tadahiro Hayashi in 78,98 Sekunden
3. Borussia Mönchengladbach vertreten durch Laura Hetzel in 79,06 Sekunden
4. FC Bayern München vertreten durch Toni Hassmann in 80,07 Sekunden
5. Eintracht Frankfurt vertreten durch Gerrit Nieberg in 80,89 Sekunden
6. FC Schalke 04 vertreten durch Michael Beckmann in 82,75 Sekunden
7. Borussia Dortmund vertreten durch Sanne Thijssen in 83,33 Sekunden
8. Borussia Mönchen Gladbach vertreten durch Laura Witte in 86,48 Sekunden
9. Hertha BSC vertreten durch Thomas Kleis
10.Juventus Turin vertreten durch Niklas Krieg

Text: Jenny Musall

Das Video zum Springen:

Quelle: Youtube

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