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FN: Mammut-Aufgabe Tryon

Es ist kein Geheimnis, dass Reitsport ein kostspieliges Vergnügen ist. Nun stehen die Weltreiterspiele in Tryon (11. – 23. September)… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
26.04.2018 1 min lesen
Dennis Peiler, der FN-Sportchef. (Foto: Stefan Lafrentz)

Es ist kein Geheimnis, dass Reitsport ein kostspieliges Vergnügen ist. Nun stehen die Weltreiterspiele in Tryon (11. – 23. September) an und damit eine Mammut-Aufgabe für die Deutsche Reiterliche Vereinigung. Gegenüber Spiegel Online erklärte der FN-Sportchef Dennis Peiler die organisatorischen Höchstleistungen: „Wir fliegen mit 51 Pferden und 47 Sportlern. Aber das sind nicht die einzigen. Es kommen Pfleger, Besitzer, Trainer, Hufschmiede, Tierärzte und andere dazu.“

Zusätzlich müssen auch rund 5.500 kg Futter und zwei Kutschen transportiert werden. Hinzu kommt, dass das Bundesinnenministerium nur für die drei olympischen Disziplinen Springen, Dressur und Vielseitigkeit zahlt, es werden jedoch auch die Weltmeisterschaften im Fahren, Voltigieren, Distanzreiten, Reining sowie in der Para-Dressur ausgetragen. „800.000 Euro muss der Verband aus eigenen Mitteln aufbringen“, so Peiler.

Die Weltreiterspiele werden das zweite Mal in ihrer Geschichte in den USA ausgetragen, 2010 fanden sie in Kentucky statt. Auch damals konnte Deutschland seine Athleten über den Atlantik schicken und zwar mit Erfolg: Im Medaillenspiegel landete Deutschland auf Platz zwei. Dieses Jahr ist das Hauptziel die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Japan, dafür müssen die Mannschaften unter den Top sechs landen. Das zweite Ziel laut Peiler sei die Top drei im Medaillenspiegel.

 

Quelle: spiegel.de