FN-Bildungskonferenz: Die Rolle des Trainers bei der Entwicklung eines Reiters

Gut 400 Teilnehmer lockte die 11. Bildungskonferenz des FN auf das brandenburgische Haupt- und Landesgestüt Neustadt. Im Mittelpunkt dieser Konferenz stand die Rolle und die Aufgaben des Ausbilders bei der Entwicklung eines Reiters von den Anfängen bis zum fortgeschrittenen Stadium. Eine solide Basis durch eine gute Grundausbildung ist für Reiter genauso wichtig, wie für die Pferde, und kann den Nachwuchsreitern vielfältige Möglichkeiten schaffen.

Die jungen Reiter sollten im Kindesalter langsam an das Pferd herangeführt werden. Anfangs soll es hauptsächlich darum gehen, in Kleingruppen Zeit mit einem Pferd zu verbringen und weniger darum, direkt zu reiten. Im Kindergartenalter liegt er Fokus auf der Schulung vom Gleichgewichtssinn. Außerdem ist es wichtig, dass die Kinder Zeit in der Natur verbringen und die Freude an Bewegung gefördert wird. Ab dem Grundschulalter kann der Unterricht langsam gesteigert werden und die unterschiedlichen Sitzformen mit einbezogen werden.

Neben den klassischen Unterrichtsinhalten sollte die Unterstützung der Trainer auf eine Entwicklung zur Selbstständigkeit und Verantwortung der Reitschüler sowie Angstfreiheit und dem Gefühl für das Pferd abzielen.

Eine solide Grundausbildung sollte zudem, neben dem Spaß am Reiten, die Türen in den Spitzensport öffnen können. Besonders mit dem Konzept der aufeinander aufgebauten Reitabzeichen des FN können sich die Reiterinnen und Reiter weiterbilden und die erreichten Erfolge prüfen lassen. Jeder Schüler sollte mit einer guten Grundausbildung sowie den Weiterbildungsangeboten theoretisch die Möglichkeit haben in den Spitzensport einzusteigen.

Quelle: www.pferd-aktuell.de