Familie Al Samarraie bezieht Stellung zu Wüstenritten

Nayla, Joana und Moira Al Samarraie gehören zu Deutschlands besten Distanzreiterinnen. Die Familie züchtet seit mehr als 20 Jahren Rasse Shagya-Araber, einige der erfolgreichen Sportpartner stammen aus eigener Zucht. Vater Ahmed Al Samarraie engagiert sich nicht nur im Distanzsport sondern auch in der Zucht, ist seit 1996 im Vorstand der ZSAA (Zuchtverband für Sportpferde Arabischer Abstammung e.V.)  und bekleidet seit 2005 das Amt des Präsidenten der ISG (Internationale Shagya-Arabergesellschaft), dem weltweiten Dachverband der Shagya-Araberzuchten. Kurz: Familie Al Samarraie ist bekannt im Distanzsport und der Araberzucht und hat ein Wörtchen mitzureden.
Jetzt hat Ahmed Al Samarraie eine Einladung abgelehnt, in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit seinen Pferden an den Start zu gehen. In seiner Erklärung, die er für sich selbst und seine Töchter abgegeben hat, übt er scharfe Kritik an den Wüstenritten. Konkret ging es in der Einladung um den President’s Cup, einen Distanzritt über 120 km, der im Februar durchgeführt wird. Kritische Anmerkungen zu den Ritten und den entsprechenden Ausschreibungen schreibt der Pferdemann auf seiner Facebook-Seite. Hier führt er vor allem das Ausloben von Boni-Zahlungen an, die denjenigen Reitern zustehen, die ihre Ritte beenden. Damit stehe das Wohl der Pferde nicht mehr an erster Stelle, derartige Distanzritte und Veranstaltungen möchte die Familie nicht unterstützen, so Al Samarraie.

 

Quelle: Grandprix Replay