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Es herrscht Verwirrung bei den irischen Springreitern

Rodrigo Pessoa, Teammanager der irischen Springreiter hat gegenüber der Zeitung The Irish Field geäußert, dass er seine Position überdenken muss,… Artikel lesen

Larissa Lienig
10.12.2017 2 min lesen
Rodrigo Pessoa im irischen Dress, als Nationaltrainer, bei der EM in Göteborg mit seinem Team. Photo (c) Stefan Lafrentz

Rodrigo Pessoa, Teammanager der irischen Springreiter hat gegenüber der Zeitung The Irish Field geäußert, dass er seine Position überdenken muss, nachdem Gerry Mullins seinen Hut genommen hat.  

Aufruhr bei den irischen Springreitern. Teammanager Rodrigo Pessoa überdenkt sein Amt als Trainer der Iren, nachdem es Unruhe unter einigen Verantwortlichen gab und der erst im Januar in sein Amt berufene Vorsitzende des Bereichs High Performance, Gerry Mullins seinen Rücktritt erklärt hat. Mullins Auftrag war, das Team bei den Olympischen Spielen in Tokio im Jahr 2020 zum olympischen Erfolg zu führen. Kürzlich trat er jedoch zurück und gab an, dass es „unnötige Störungen“ gebe.
„Es ist eine stark vergiftete Situation“, sagte Mullins The Irish Field: „Meiner Ansicht nach hat das jemand inszeniert.“ Äußerungen, die zu weiteren Mutmaßungen und weiterer Unruhe führen. Mullins sagte auch: „Im irischen Pferdesport entwickelt sich etwas sehr Gutes und viele Teams im Ausland versuchen HSI High Performance zu kopieren.“ Zu seinem Rücktritt gab er an: „Ich war gezwungen, eine Entscheidung zum Rücktritt zu treffen, weil ich der Meinung war, dass die Möglichkeit, dass wir die gute Arbeit fortsetzen können, durch unnötige Einmischung gemindert würde.“

Sollte Rodrigo Pessoa sich entscheiden ebenfalls sein Amt niederzulegen, wäre dies sicherlich ein großer Rückschlag für das Team, das im August Europameister wurde, besonders im Hinblick darauf, dass 2018 ein olympisches Qualifikationsjahr ist.
Pessoa sagte: „Ich muss sagen, ich bin sehr unglücklich, das ist eine Tatsache. Es gab intern einige Probleme mit Gerry, mit Horse Sport Ireland. Machtkämpfe, die zum Rücktritt von Gerry geführt haben, der vielleicht ein wenig voreilig die Flinte ins Korn geworfen hat. Aber vielleicht hielt er es zu diesem Zeitpunkt für richtig.“

„Ich denke viel darüber nach. Ich muss über meine Position nachdenken. Mein Herz schlägt für diese Mannschaft, aber es ist kein Geheimnis, dass ich von anderen im Herbst angesprochen wurde. Ich wünschte wirklich, es wäre nicht nötig, aber ich muss es noch einmal überdenken.“

Quelle: Grandprix-Replay