Ein Museum soll es richten

Das Landgestüt Zweibrücken hat – wie viele andere Landgestüte – mit finanziellen Sorgen zu kämpfen. Unterstützung vom Bezirksverband ist eine schöne Sache, doch die Zuwendung  in Höhe von 80.000 Euro allein reicht nicht aus, um den kostenintesiven Zuchtbetrieb in eine blühende Zukunft zu führen. Eine Idee, wie Geld in die leeren Kassen gespült werden kann, ist die Stärkung des Tourismus. Für diese Idee könnte ein Museum eine tragende Stütze sein. Informationen zum Gestüt und zur Pferdezucht sowie historische Kutschen sollen Besucher anlocken. Die Geschichte des Pferdes ist schließlich eine Geschichte der Fortbewegung. Reiten, Fahren, Transportieren – das interessiert auch Menschen, die (noch) keine Pferdefreunde sind. Erweiterung kann das Konzept finden, indem auch die Entwicklung der Eisenbahn hinzugenommen wird.  Wer sich historische Kutschen angeschaut hat, möchte vielleicht auch einmal erfahren, wie es ist, sich ordentlich durchrütteln zu lassen, wenn zwei, vier oder sechs Pferde angespannt sind. Das Angebot von Kutschfahrten ist eine logische Ergänzung für das Museum. Um die Kutschen auszulasten, wäre auch denkbar sie für Feiern wie Hochzeiten anzubieten. Ideen gibt es also genug in Zweibrücken.

Quelle: www.pfaelzischer-merkur.de

 

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