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Distanzreiten 2017 – ein Resümee

    Das Jahr 2017 begann für den Distanzsport mit negativen Meldungen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE). Wegen den… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
28.12.2017 1 min lesen
Symbolbild Distanzreiten. (Foto: oldenburg-foto.de)

 


 

Das Jahr 2017 begann für den Distanzsport mit negativen Meldungen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE). Wegen den anhaltenden Missständen im Distanz-Hochleistungssport, speziell in den UAE, wurden seitens der American Endurance Ride Conference, der Australian Endurance Riders Association Inc. und ebenso vom VDD Protestschreiben verfasst. Als Reaktion auf den Protest gegen die Vorfälle in den UAE, beschloss der DOKR-Vorstand deutschen Reitern keine Startgenehmigungen mehr für internationale Distanzritte in Dubai zu erteilen. Gegen Ende des Jahres wurde dieses Verbot jedoch wieder aufgehoben.

Highlights

Trotz des belastenden Jahres-Auftakts gab es 2017 im Distanzsport große Höhepunkte zu feiern. Für eines der großen Highlights und das schönste Zielfoto  sorgte Anne Wegner, die mit Salamah Ibn Bt Khazzan Deutsche Meisterin im Distanzreiten 2017 wurde.

Ein Name war das gesamte Jahr 2017 hindurch prägend für den Sport: Sabrina Arnold.
Sie gewann nicht nur die Europameisterschaft im Distanzreiten mit Tarzibus (160 km – 07:14:52 – 22,531 km/h) sondern auch die Weltmeisterschaft der Siebenjährigen mit Tammam la Lizonne (120 km – 06:08:50 – 20,48 km/h). Beim Open Riders World Endurance Ranking liegt Sabrina Arnold aktuell auf Platz 2! Vor ihr lediglich noch Pilar Saravia aus Uruguay. Am 11. November verlieh das Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Sabrina Arnold das FN-Ehrenzeichen Gold mit Lorbeer für die erfolgreiche Teilnahme an der Europameisterschaft im Distanzreiten 2017.

 

 

Quelle: distanzreiten.com