Der neue Sandplatz kommt sehr gut an

von Jaqueline Weidlich
02. Mai 2018
02.05.2018
ca. 2 Minuten

Wesel. Das Frühjahrsturnier des RV St. Hubertus Obrighoven fand einen erfolgreichen Start mit seinem neuen Untergrund.
Der neue Sandplatz des Reitsportvereins St. Hubertus Obrighoven war ein monatelanges Projekt, in das viel Mühe und harte Arbeit reingesteckt worden ist. Die Helfer von dem Bau können zufrieden sein, der neue Untergrund hat alle Erwartungen erfüllt. So fanden beim Frühjahrsturnier am Wochenende erstmals Wettkämpfe auf dem neuen Untergrund statt. “Die Resonanz war super. Der Platz wurde sehr gut angenommen”, sagte Hans-Peter Abeck, Vorsitzender des Vereins. So zeigte sich die gute Resonanz auch bei den Anmledezahlen, es waren dreimal mehr so viele Nennungen wie im Vorjahr.
Nicht nur im sportlichen Sinn ist die neue Anlage ein Mehrwert für den Verein. “Er macht einfach etwas her”, sagt der Vorsitzende. Der alte Platz, sei gar nicht mal so viel schlechter gewesen, nur das er nicht mehr als Sandplatz durchgegangen ist, sondern eher als Wiese, weil überall Gras durch wuchs. So macht der neue Platz schon alleine optisch vielmehr her.

Jedoch brachte er auch neue Herausforderungen mit sich, das neue Geläuf liegt etwas abgelegen vom eigentlichen Mittelpunkt der Anlage, so mussten auch die Gastronomie-Stände umverteilt werden. “Da gibt es noch Optimierungsbedarf. Aber das ist ja völlig normal. Alle Beteiligten müssen sich auf die neue Situation einstellen”, sagte Jutta Engelmann, Pressewartin des RVO.

So schön auch die große Anzahl von Teilnehmern war, stellte dies die Obrighovener organisatorisch vor eine große Aufgabe. So mussten die Prüfungen auf zwei aufgeteilt werden um alle Teilnehmer an den Start zu bekommen. So mussten auch an dem gestrigen Maifeiertag, wo normalerweise das traditionelle Pony-Turnier für die Nachwuchsreiter ist, Prüfungen statt finden. “Sonst hätten wir am Sonntag um halb sieben anfangen müssen, zu reiten”, so Engelmann.
Die übrigen Prüfungen konnten wie geplant am Samstag und Sonntag statt finden. Wobei das Wetter größtenteils mitspielte, nur am Sonntag Vormittag wurden die Beteiligten nass.  So kamen die meisten Zuschauer erst, als die Sonne am Nachmittag wieder herauskam. “Da hatten wir dann für Zuschauer und Sportler optimale Bedingungen”, sagte Abeck.’

Das sportliche Highlight am Dressur-Samstag war die M*-Prüfung, die Mareike Mondrowski vom RV Wanderfalke Drevenack mit ihrem Vintages für sich entscheiden konnte. Auch bei den hochklassigen Spring-Wettkämpfen am Sonntag waren Lokalmatadore erfolgreich. Das Stilspringen der Klasse M* gewann Carolin Zell (RV Jagdfalke Brünen) vor Anke Engelmann vom Gastgeber. Die Obrighovenerin Anke Engelmann schaffte es in der L*-Dressurprüfung nach oben aufs Treppchen. “Die Zuschauer sind auf ihre Kosten gekommen. Es ist erfreulich, dass die hiesigen Reiter so erfolgreich waren”, sagte der RVO-Vorsitzende.

Quelle:www.rp-online.de

 

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