Symbolbild (Foto: pixabay)

40 tote Schafe nach Wolfriss in Bad Wilbad

von Jaqueline
01. Mai 2018
01. 05
ca. 1 Minuten

Ausgerechnet am „Tag des Wolfes“ ereignete sich in Baden-Württemberg eine Wolf-Attacke. Mehr als 40 Schafe haben dabei in Bad Wildbad (Kreis Calw) ihr Leben verloren. Anette Wohlfarth, Geschäftsführerin des Landesschafzuchtverbandes, äußerte sich zu dem Vorfall am Montag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit den Worten: „Es war ein Bild des Grauens.“

Fest steht, dass 32 gerissene Schafe gefunden wurden. Unklar ist, wie viele Tiere genau in Panik in die nahe gelegene Enz gesprungen und ertrunken sind. Mindestens 40 Schafe der Herde mit insgesamt rund 150 Tieren sind jedoch ums Leben gekommen bei dem Angriff. Dass es sich dabei um einen Wolf gehandelt hat, ist ziemlich sicher. Das baden-württembergische Umweltministerium hatte gegenüber der dpa bestätigt: „Nach den ersten Untersuchungen der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) vor Ort ist dafür mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Wolf verantwortlich.“ Eine definitive Aussage kann jedoch erst nach einer genetischen Analyse gemacht werden.

In den letzten beiden Jahren waren mehrfach Wolfsrisse in Baden-Württemberg gemeldet worden. Meist handelte es sich dabei um zwei oder drei Tiere, die Opfer eines Wolfes wurden. Zwei Wölfe, die in Baden-Württemberg seit 2015 gesichtet wurden, stammten aus einem Rudel, das in Schneverdingen (Niedersachsen) lebt, ein weiterer Wolf wurde einer italienischen Linie zugeordnet.

Quelle: badische-zeitung.de

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