03.10.2022
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Ahmed Al Sammaraie zum Präsidenten der „Endurance Organisers“ gewählt “Als Veranstalter von Distanzritten können wir viel bewirken”

Rotenburg (fn-press). Im Rahmen der Mitgliederversammlung der internationalen Vereinigung der Pferdesportorganisatoren (Equestrian Organisers, EO) ist Ahmed Al Samarraie (Rotenburg) zum Präsidenten der „Endurance Organisers“, der Veranstalter internationaler Distanzturniere, gewählt worden und gehört damit auch dem EO-Gesamtvorstand an. Die EO ist eine internationale Organisation, die allen Veranstaltern internationaler Turniere offen steht. Ihr Zweck ist es vor allem, – in Zusammenarbeit mit der FEI, den nationalen Pferdesportverbänden, den Medien, den Reitern, Pferdebesitzern, Sponsoren und Marketingagenturen, – die Turnierorganisatoren in ihren jeweiligen Disziplinen weltweit zu unterstützen.

Ahmed Al Samarraie ist seit 1999 Vorsitzender des Zuchtverbandes für Sportpferde Arabischer Abstammung (ZSAA) und züchtet seit mehr als 30 Jahren Shagya-Araber in Rotenburg. 2005 wurde er zum Präsidenten der ISG (Internationale Shagya-Arabergesellschaft), dem weltweiten Dachverband der Shagya-Araberzuchten, gewählt. Er organisiert außerdem seit 1999 internationale FEI Distanzritte, unter anderem die FEI Jugend-Europameisterschaften 2010. Sportlich hat sich seine Familie vor allem dem Distanzsport verschrieben, zahlreiche Deutsche Meister- und Jugendmeistertitel konnten durch die drei Töchter und die Ehefrau von Al Samarraie bisher errungen werden. Seine Töchter Moira und Nayla Al Sammaraie sind Mitglieder der Perspektivgruppe Distanzreiten:

Mit seiner Arbeit möchte Al Samarraie, der auch Mitglied im Vorstand Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ist, dazu beitragen, den Sport neu aufzustellen. „Distanzreiten hat – speziell in Deutschland – nicht den allerbesten Ruf, was vor allem der Entwicklung in den Vereinigten Emiraten in den letzten Jahren geschuldet ist. Dies obwohl der Distanzsport (international Endurance) als FEI-Reitsportart nach Zahl der Athleten und Pferde an zweiter Stelle nach dem Springsport rangiert. Als Veranstalter können wir hier sehr viel bewirken, denn zum Beispiel mit der Entscheidung über den Streckenverlauf wird auch die Art des Reitens maßgeblich beeinflusst. Wir wollen keine ‚Autobahnen‘ fördern, auf denen immer schnellere Zeiten geritten werden, sondern das Reiten von natürlichen Wegen in natürlicher Topographie, in der die Umgebung von alleine das Tempo herausnimmt. Der Sport hat viel Gutes, aber ich weiß, dass es seine Zeit brauchen wird, die Entwicklung in die richtige Richtung zu bringen und ein positives Image zu fördern.“

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