Irland, Frankreich, USA – so sah das Podium nach dem Audi-Preis am Samstagabend in Brüssel beim Stephex Masters aus. Denis Lynch (IRL) und Brooklyn Heights vor Simon Delestre (FRA) mit Golden Boy DK und Lillie Keenan (USA) mit Highway TN. Die beiden besten deutschen Reiter in Brüssel waren beim CSI5* Mannschafts-Weltmeister Richard Vogel mit Phenyo van het Keysersbos auf Rang neun und Christian Ahlmann mkit Vivario JI Z direkt dahinter.

Lynch kann jetzt also mit einem Audi durch die Gegend cruisen, für Delestre gab es 21.000 Euro Preisgeld und für Keenan und den vom Team Nijhof geleasten Highway TN noch 10.500 Euro. Seite Jahresbeginn ist der KWPN-Hengst, der mit Willem Greve hocherfolgreich war, bei der US-Amazone. Nur vier von 43 Paaren schaften den Umlauf ohne Zeit- und/ oder Hindernisfehler.

Premiere für das erste Brüsseler Derby
In die Schweiz ging am Nachmittag der Sieg in der Derby-Challenge des CSI3*. Martin Fuchs holte sich den Erfolg mit Love de Vie in dem Zeitspringen. Elf Kandidaten steuerten die flotte Variante eines Derbys auf dem großen Grasplatz an, die jedoch nichts gemein hat mit dem Derby schlechthin in Hamburg. Die allererste „Brussels Derby Challenge“ brachte am Samstagnachmittag eine völlig neue Facette in das Stephex Masters. Langer, abwechslungsreicher Parcours, Naturhindernisse und eine Streckenführung, die von der Sablon-Arena bis zum Place de l’Atomium reichte, machten den Wettbewerb zu einer echten Herausforderung für Pferd und Reiter – und zu einem völlig neuen Erlebnis für das Publikum.
Derby-Prüfungen sind im internationalen Turnierkalender selten geworden. Sie verlangen den Pferden ständige Anpassung ab: vom Wechsel zwischen klassischen Sprüngen und Naturhindernissen über Rhythmuswechsel bis hin – im Fall von Brüssel – sogar zum Wechsel von einer Arena zur nächsten. Genau das machte die Premieren Challenge zu einer attraktiven Neuerung im Masters-Programm.
